Neuwieder Bären verdienen sich Zuckerbrot von Manager BilligmannLetztes Hauptrunden-Wochenende steht bevor

Derbys zwischen Neuwied und Diez, das sind immer auch intensive Zweikämpfe so wie hier zwischen EHC-Angreifer Deion Müller (blaues Trikot) und EGDL-Verteidiger Nils Krämer. (Foto: Neuwieder Bären)Derbys zwischen Neuwied und Diez, das sind immer auch intensive Zweikämpfe so wie hier zwischen EHC-Angreifer Deion Müller (blaues Trikot) und EGDL-Verteidiger Nils Krämer. (Foto: Neuwieder Bären)
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„Was unsere Mannschaft momentan leistet, ist unfassbar. Das ist eine richtig verschworene Einheit, die wir in diesem Jahr haben“, sagte der Teammanager des EHC „Die Bären“ 2016 mit glänzenden Augen. Zwei Siege in Neuss (5:3) und Soest (6:3) liegen hinter den Neuwiedern. Ergebnisse, über die man sich im Alltag zwar freut, die aber wohl eher kein Anlass gewesen wären, derart ins Schwärmen zu geraten. Es sind die aktuellen Umstände, die das Sechs-Punkte-Wochenende so besonders machen. „Man muss sich das alles, was uns in den zurückliegenden Wochen getroffen hat, gebündelt vor Augen führen: Unser Trainer sitzt eine Sperre von sechs Spielen ab, dann zieht sich Kevin Wilson gegen Herford eine große Schnittwunde am Knie zu. Wir fahren nach Lauterbach, wo sich Tobias Etzel eine schwere Schulterverletzung einfängt. Gegen Hamm sind wir zwei Drittel lang die bessere Mannschaft und verlieren unglücklich. Seit dem Spiel gegen Dinslaken muss Sven Schlicht passen, in Neuss fehlen uns fünf, in Soest sogar sechs wichtige Spieler. Und trotzdem lassen wir uns nicht aus der Bahn werfen“, präzisiert Billigmann.

Wunden lecken und regenerieren war unter der Woche angesagt, denn auch das letzte Hauptrundenwochenende wollen die Bären nicht verschwenden, um sich auf dem Geleisteten auszuruhen. Die EG Diez-Limburg (Freitag, 20.30 Uhr in Diez) und die Lauterbacher Luchse (Sonntag, 18 Uhr in Lauterbach) sind die letzten beiden Gegner vor dem Viertelfinale ab Freitag, 15. Februar, gegen die Dinslakener Kobras oder die Soester EG. „Das Derby gegen Diez würden wir schon gerne zum vierten Mal in dieser Saison für uns entscheiden, und in Lauterbach möchten wir eine ganz starke Hauptrunde gebührend abschließen“, so der EHC-Manager.

Lauterbach, das sich am Freitag in Herford teuer verkaufte, bei der 2:6-Niederlage bis weit ins zweite Drittel hinein ein Unentschieden hielt, und am Sonntag Frankfurt mit 6:1 bezwang, wird nach der Hauptrunde in der Ab- beziehungsweise Aufstiegsrunde der Landesliga die Saison zu Ende führen. Für die Raketen vom Heckenweg geht es derweil um das Verteidigen des vierten Platzes, der im Viertelfinale ein Heimspiel mehr garantiert. Aktuell liegt die EGDL fünf Punkte vor Ratingen, braucht gegen Neuwied und/oder Hamm am Sonntag also noch mindestens einen Zähler, um vor den Ice Aliens zu bleiben. „Das und der Revanchegedanke für die drei bisherigen Derbys in dieser Saison werden die Diezer richtig heiß machen. Durch die personelle Situation sind wir diesmal der Außenseiter, aber nicht chancenlos. Wir brauchen durch den derzeit dezimierten Kader umso mehr die Unterstützung unserer treuen Fans“, so Billigmann.

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