Neuwieder Bären siegen auch in Neuss souverän6:2-Sieg beim NEV

Der Kapitän machte in Neuss den Anfang. Christian Neumann brachte den EHC schon in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung. (Foto: Neuwieder Bären)Der Kapitän machte in Neuss den Anfang. Christian Neumann brachte den EHC schon in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung. (Foto: Neuwieder Bären)
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15 Tore hatte der EHC am Freitag in eigener Halle gegen Bergisch Gladbach vorgelegt (15:0) und auch zum Ausklang des Wochenendes begannen die Deichstädter wie die Feuerwehr. Die Partie war sechs Minuten alt, da lagen die Gäste nach Toren von Kapitän Christian Neumann (2.), Matt Thomson (3.) und Janeck Sperling (6.) mit 3:0 vorne. Nun ist die personelle Situation derzeit nicht dafür prädestiniert, 60 Minuten lang Vollgas gehen zu können. Bei den Feldspielern stand Sulak das gleiche Aufgebot wie am Freitag zur Verfügung, dafür meldete sich Schlussmann Felix Köllejan am Vormittag krankheitsbedingt ab. Marie-Luise Mohrs stand als Ersatz für Jendrik Allendorf zur Verfügung. Der hatte am Freitagabend sein erstes Zu-null-Spiel im Erwachsenen-Eishockey gefeiert und blieb auch in Neuss lange unbezwungen. In der 32. Minute traf dann jedoch Maximilian Stein zum 1:5, und kurz nach Beginn des Schlussabschnitts legte Dominick Thum das 2:5 nach.

In Bedrängnis gerieten die Bären aber nicht mehr, weil nach dem Blitzstart einmal mehr die Kontingentspieler ihren Torriecher bewiesen. Nolan Redler (20.) sowie Matt Thomson (25., 49.) machten das halbe Dutzend voll. Redler führt mit nunmehr 32 Punkten aus 8 Partien die Scorerliste der Qualifikationsgruppe B an, in Gruppe A ist lediglich Duisburgs Brett Mecrones (34 Punkte, aber auch schon 9 absolvierte Partien) besser. Den besten Punkteschnitt kann aber der nachverpflichtete Thomson für sich in Anspruch nehmen (20 Punkte in 4 Spielen). Der US-Amerikaner war zuletzt in seiner Heimat am College in zwei Jahren in anderer Rolle an nur drei Treffern beteiligt. „Es fühlt sich gut an, jetzt wieder auf dem Spielberichtsbogen bei den Torschützen zu stehen. Ich war immer ein Typ Torjäger, habe das in der College-Liga aber für den Erfolg meines Teams zur Seite geschoben. Es ist klasse, jetzt wieder ich selbst sein zu können“, genießt Thomson die offensiven Freiheiten in Neuwied.

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