Neuwieder Bären kämpfen um den MatchballDrittes Viertelfinalspiel gegen die Dinslakener Kobras

FreudFreud' und Leid liegen in den Play-offs manchmal nur Zentimeter auseinander. Bei Martin Brabecs Schuss fehlen diese hier zum Torerfolg. Am Freitag erhoffen sich die Bären wieder mehr Erfolg beim Torabschluss. (Foto: Neuwieder Bären)
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4:3 für Neuwied, 7:4 für Dinslaken – nach zwei von maximal fünf Begegnungen in dieser Viertelfinalserie der Regionalliga West herrscht sportlicher Gleichstand. Deshalb hat das dritte Spiel am Freitagabend ab 20 Uhr im Neuwieder Ice House schon richtungsweisenden Charakter. „Wir hatten uns vorgenommen, die Serie schon am Freitag zu beenden“, verrät Billigmann. „Nachdem das leider nicht geklappt hat, wollen wir uns jetzt den Matchball für die Partie am Sonntag in Dinslaken erspielen.“

Die ersten beiden Drittel machten den Neuwiedern am Niederrhein einen Strich durch den Drei-Spiele-Plan. „Wir waren nicht bissig genug, Dinslaken wirkte bereiter für diese Aufgabe“, schildert der Manager seine Eindrücke. Nach dem 2:5-Rückstand legten die Bären zu, gingen intensiver zu Werke, aber da war der Zug bereits abgefahren. An diesen letzten Eindruck gilt es nun, vor heimischer Kulisse anzuknüpfen.

„Mit dem Körperspiel, das unsere Mannschaft ausmacht, und mit der nötigen Disziplin“, nennt Billigmann zwei Kernelemente, die zum Sieg führen sollen. Diese stellen allerdings auch einen schmalen Grat dar, gerade weil die Unparteiischen in diesem Duell eine enge Linie fahren. Das Schiedsrichtergespann Fabian Caelers/Markus Krawinkel sprach am Sonntag stolze 22 kleine Strafen aus – elf gegen jede Mannschaft. „Gefühlt 80 Prozent wegen Haken und Beinstellen“, präzisiert Billigmann. „Bei uns gab es, glaube ich, keine einzige Hinausstellung wegen eines überharten Checks. Auch das zeigt, dass wir nicht genug auf den Mann gingen. Aber Checks gehören in den Play-offs dazu.“

Die Fehler vom Sonntag wurden mannschaftsintern angesprochen, hinzu kamen zwei gute, intensive Trainingseinheiten unter der Woche, in denen das Über- und Unterzahlspiel noch einmal verstärkt auf der Tagesordnung stand. Kein Wunder bei so vielen vergebenen Powerplay-Möglichkeiten. „Die müssen wir nutzen. Darauf kann es am Ende ankommen“, erklärt der EHC-Manager.

Personell wird sich gegenüber den Vorwochen am EHC-Kader voraussichtlich nichts ändern: Sven Schlicht und Tobias Etzel fallen aus. Unter der Woche war der eine oder andere Spieler angeschlagen oder krankheitsbedingt etwas geschwächt, aber das soll niemanden vom Einsatz abhalten. Es sind eben Play-offs.

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