Neuwieder Bären holen gegen Spitzenreiter Duisburg einen PunktFüchse siegen mit 3:2 nach Verlängerung

Der EHC Neuwied und der EV Duisburg lieferten sich ein intensives Spiel.  (Foto: Neuwieder Bären)Der EHC Neuwied und der EV Duisburg lieferten sich ein intensives Spiel. (Foto: Neuwieder Bären)
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„Wir haben ein flottes Spiel gesehen. Am Ende besaßen wir mehr Chancen und hätten das Spiel für uns entscheiden können. Der Duisburger Torhüter hat aber sehr stark gehalten“, sagte EHC-Trainer Leos Sulak. Sulak fehlte neben Maximilian Wasser und Luca Häufler auch kurzfristig Stephan Fröhlich, der sich mit Magen-Darm-Problemen abmelden musste.

Duisburgs Trainer Alexander Jacobs sah den Schlüssel für den knappen Sieg im starken Unterzahlspiel seiner Füchse: „Das haben wir super verteidigt. Mehr will ich nicht sagen. Sonst sage ich vielleicht falsche Sachen.“ Zwischen den Zeilen steckte Kritik an den Schiedsrichtern Marc Stromberg und Daniel Melcher, wie das häufige Kopfschütteln der Gästespieler beim Gang die Strafbank deutlich machte. Auch das zwischenzeitliche EHC-Tor zum 2:2 durch Daniel Vlach hätte nach Meinung von Schlussmann Etienne Renkewitz aufgrund eines vermeintlichen Torraum-Abseits nicht zählen dürfen.

Wenn die von Jacobs gelobten Penalty-Killing-Blöcke ihren Job nicht so tadellos erfüllt hätten, wäre Neuwied möglicherweise schon früh in Führung gegangen oder hätte den Siegtreffer erzielt. Die Begegnung begann nämlich gefühlt so wie sie endete: mit frühen und späten Neuwieder Powerplays. Die Füchse hielten sich schadlos und gingen mit gleicher Mannschaftsstärke auf dem Eis wieder in die Offensive, um den dritten Stich zu setzen. Brett Mecrones sprang ein Abpraller von Felix Köllejan vor die Kelle, und Duisburgs Kanadier beendete in der 66. Minute die Verlängerung.

Es war die dritte Führung der Gäste, aber im Gegensatz zum 0:1 durch Ricco Ratajcyk (13.) und zum 1:2 durch Derek Mecrones (34.) gab es danach keine Möglichkeit für die Neuwieder, noch einmal gleichzuziehen. Das gelang dem Sulak-Team mit großem Einsatz und viel Kampfbereitschaft mit dem 1:1 durch Dustin Schneider (28.) und dem 2:2 durch Daniel Vlach (36.).

Hatte Duisburg im ersten Drittel insgesamt noch mehr Spielanteile, so legte der EHC nach der Pause zu. Die beiden Tore waren verdient, Füchse-Schlussmann Etienne Renkewitz verhinderte mit seinen starken Paraden weitere. Auch im intensiven Schlussabschnitt schenkten sich beide Mannschaften nichts, weitere Tore fielen allerdings nicht mehr. „Wir haben uns gegenüber den beiden Auswärtsspielen in Duisburg weiter gesteigert“, zeigte sich Leos Sulak zufrieden mit seiner Mannschaft, die knapp zwei Wochen vor dem Beginn der Play-offs bereit zu sein scheint für die K.o.-Runde um die Regionalliga-Meisterschaft.

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