Neuwieder Bären gleich die Halbfinalserie aus6:4-Sieg gegen den Herforder EV

Ein Tänzchen auf Spiel fünf: Frederic Hellmann, Christian Neumann und Co. spielen nach dem 6:4-Sieg nun am Dienstag in Herford um den Finaleinzug. (Foto: Neuwieder Bären)Ein Tänzchen auf Spiel fünf: Frederic Hellmann, Christian Neumann und Co. spielen nach dem 6:4-Sieg nun am Dienstag in Herford um den Finaleinzug. (Foto: Neuwieder Bären)
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Und es sollte wieder einmal so eng werden, wie in den drei Spielen zuvor. Martin Brabec brachte die Gastgeber in der zweiten Minute in Front. Die Freude währte aber nur kurz, Ulib Berezovskij (in Unterzahl)  und Killian Hutt drehten das Spiel zu Gunsten der Ice Dragons aus Herford. Zum Glück haben die Bären Michael Jamieson, der sich alleine ein Herz fasste und mal trocken abzog.

Im zweiten Drittel musste man bis zur 30. Minute warten, ehe sich Hutt durch die Verteidigung der Bären zauberte und die erneute Führung unter das Tordach lupfte. Das gefällige Powerplay der Neuwieder steigerte sich. Aric Schinke auf Seiten der Herforder musste Platz nehmen. Endlich mal gute Pässe. Jamieson auf Maxi Wasser und der weiter zu Dennis Appelhans: 3:3. Herford zog jetzt zu viele Strafen. Florian Kiel und Leon Nasebandt mussten abkühlen. Ein katastrophaler Rückpass der Gäste verschaffte Daniel Pering einen Alleingang in Richtung von Herfords Torwart Kieren Vogel. Dieser hatte dann keine Chance. 4:3 für die Bären. Wo war eigentlich der Topscorer der Dragons? Benjamin Skinner. Er blieb diesmal vergleichsweise blass, auch wenn ihm eine Minute vor der zweiten Sirene im Powerplay das 4:4 gelang. 40 Minuten Eishockey. Acht Tore. Bis hierhin kam jeder auf seine Kosten.

Im letzten Drittel mussten sehr viele Akteure auf die Strafbank. Zeitweise saßen auf Herforder Seite vier Spieler draußen. Aber auch die Neuwieder Bank sollte im Schlussabschnitt nicht kalt bleiben. Aber in der 44. Minute sollte der Kapitän der Bären, Stephan Fröhlich, das 5:4 besorgen. Ein Handgelenkschuß genau in den Winkel. Danach ging der sprichwörtliche Faden verloren. Die vielen Strafzeiten taten ihr Übriges dazu. Herford rannte jetzt an, bekam aber keinen Grip mehr im Angriffsdrittel. Die Minuten liefen herunter. Und 14 Sekunden vor Schluss netzte Kevin Wilson in das verwaiste Tor der Gäste ein.

Am Dienstag steht das alles entscheidende fünfte Spiel in Herford an. Die andere Paarung des Halbfinals ist ebenfalls wieder ausgeglichen. Die EG Diez-Limburg konnte durch ein 6:3 gegen Hamm ausgleichen und hat auch ein Spiel fünf vor der Brust.

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