Neuwieder Bären gehen 60 Minuten Vollgas13:3 gegen Löwen-Reserve

EHC-Stürmer Maximilian Wasser, der hier bei Frederic Hellmanns Schlagschuss zum 3:1 für Neuwied Löwen-Keeper Jannis Wagner die Sicht nimmt, markierte den ersten Treffer des Sonntagabends bereits nach 19 Sekunden. (Foto: Neuwieder Bären)EHC-Stürmer Maximilian Wasser, der hier bei Frederic Hellmanns Schlagschuss zum 3:1 für Neuwied Löwen-Keeper Jannis Wagner die Sicht nimmt, markierte den ersten Treffer des Sonntagabends bereits nach 19 Sekunden. (Foto: Neuwieder Bären)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Ohne Tempolimit und durchgängig im sechsten Gang auf der linken Spur. Zu schnell für das Perspektiv-Team der Löwen Frankfurt. Nach dessen Empfinden hätte der eine oder andere Neuwieder Punkt in der Flensburger Sünderkartei herausspringen können. Punkte gab’s für den 13:3-Kantersieg der Blau-Weißen derer drei an der Zahl, und mit denen bleiben sie dem Tabellenzweiten Herford dicht auf den Fersen.

Die Leistung gegen Lauterbach am Freitag hatte Neuwieds Coach Daniel Benske nicht zufrieden gestellt, gegen die Löwen sah das anders aus. Nicht, weil seine Mannschaft viermal häufiger traf, sondern weil sie im Gegensatz zum Vergleich mit den Luchsen bis zum Ende Vollgas gab. Kostproben: 55. Minute: Deion Müller zieht, im eigenen Drittel gestartet, wie an der Schnur gezogen und auf Schienen bis vors Frankfurter Tor als stünde das Spiel Spitz‘ auf Knopf. 58. Minute: Martin Brabec hat auch nach drei Toren noch nicht genug und trifft von der linken Seite maßgenau in den Giebel des Löwen-Gehäuses. „Das war etwas ganz Anderes als am Freitag. Wir haben mit allen drei Reihen unsere Basis gehalten und 60 Minuten lang Druck ausgeübt gegen eine Mannschaft, die stärker war als Lauterbach und präsenter die Zweikämpfe geführt hat“, freute sich Benske über den bis zur Schlusssirene konsequenten Sturmlauf des EHC und ein rundum stimmiges Gesamtbild. Auch die drei Gegentore trübten nicht im Geringsten seine Freude.

Wenn die Bären anfingen zu kreiseln, konnte sich Frankfurt kaum noch befreien, Neuwied schien dauerhaft im Powerplay zu agieren und warf in der gegnerischen Zone immer wieder das Karussell an. „Der Gegner kam ab dem zweiten Drittel kaum noch hinterher“, beobachtete Benske. Die Hessen glichen Maximilian Wassers Blitzstart als gerade einmal 19 Sekunden gespielt waren fast postwendend aus, und verkürzten nach den Toren von Kevin Wilson, Frederic Hellmann sowie Martin Brabec zum 2:4, aber dann zogen die Gastgeber auf und davon. Erneut Brabec und Wasser machten noch vor der ersten Pause das halbe Dutzend voll. Neuwied gönnte sich und dem Gegner keine Verschnaufpause. Kapitän Stephan Fröhlich, Deion Müller und Kevin Wilson trugen sich im zweiten Abschnitt in die Torschützenliste, die Müller, Michael Jamieson sowie Brabec mit seinen Toren Nummer drei und vier des Abends weiter verlängerten. Frankfurts Bester, Mittelstürmer David Lademann, war es vorbehalten, das 10:3 zu markieren. „Ich habe von der Mannschaft nach dem Freitagspiel eine Reaktion verlangt, und diese hat sie heute in beeindruckender Manier aufs Eis gebracht“, lobte Benske das Kollektiv.

Drei Punkte und ein Wermutstropfen
Neuwieder Bären pirschen sich an Rang zwei heran

​Der EHC „Die Bären“ 2016 Neuwied hat das Nachholspiel in der Regionalliga West beim EC Lauterbach am Dienstagabend für sich entschieden. Mit einem 7:4-Sieg im Gepäc...

4:3-Sieg gegen die Hammer Eisbären
Ratinger Ice Aliens stellen dem Tabellenführer ein Bein

​Nach der unglücklichen Niederlage am Freitag, als die Neuwieder Bären neun Sekunden vor Schluss den Siegtreffer schossen, zeigten die Ratinger Ice Aliens wiederum e...

6:2-Sieg gegen den Löwen-Nachwuchs
Dinslakener Kobras feiern erneuten Sieg in Frankfurt

​Zehn Punkte hatte Trainer Milan Vanek aus den letzten vier Spielen gefordert. Am Ende wurde es gar die Maximalausbeute von zwölf Punkten. Die Dinslakener Kobras gew...

Phoenix gewinnt mit 11:3 und 5:1
GEG lässt gegen Ratingen und Herne nichts anbrennen

​„Sechs Punkte sind Pflicht“, hatte Phoenix-Trainer Karel Lang seinen Spielern von der Grefrather EG vor dem zurückliegenden Doppel-Wochenende mit auf dem Weg gegebe...

Erfolg für den Herforder EV
EHC Neuwied verliert Topspiel auf hohem Niveau

​Es war wie so häufig, wenn der EHC „Die Bären“ 2016 Neuwid und der Herforder EV aufeinandertreffen: Zwei Teams spielen Tempo-Eishockey, das sehr gutes Regionalliga-...