Neuwieder Bären feiern in der Schlangengrube4:1-Erfolg bei den Dinslakener Kobras

Christian Neumann erzielte das wichtige 3:1 für die Neuwieder. (Foto: Verein)Christian Neumann erzielte das wichtige 3:1 für die Neuwieder. (Foto: Verein)
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Aber der EHC beherrscht auch die Rolle des Jägers. Der erste Dinslakener Treffer des Abends blieb der letzte, während auf Seiten der Bären zweimal Michael Jamieson (9., 51.), Stephan Fröhlich (24.) und Christian Neumann (39.) den ehemaligen Neuwieder Oberliga-Keeper Marvin Frenzel überlisteten. Die Deichstädter feierten beim 4:1 am Niederrhein bereits den vierten Sieg im fünften Saisonspiel und bleiben der erste Verfolger der Hammer Eisbären. „Das war sowohl spielerisch als auch kämpferisch eine starke Leistung in einer gutklassigen Partie gegen eine Mannschaft, gegen die noch andere Teams Punkte liegen lassen werden“, freute sich Neuwieds Trainer Daniel Benske über den Auftritt seines Teams. „Auch, weil unter der Woche aufgrund von Erkrankungen mehrere Spieler im Training fehlten, war dieser Auftritt so nicht selbstverständlich.“

Die erste Herausforderung in Form des frühen Rückstands meisterten die Gäste genauso wie eine brenzlige Situation im Mittelabschnitt. Nachdem Schiedsrichterin Ramona Weiss EHC-Angreifer Tobias Etzel wegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich mit fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis geschickt hatte, und kurz später Daniel Pering in die Kühlbox musste, verteidigten sich die Bären in doppelter Unterzahl. Nach Jamiesons Ausgleich und dem ersten Saisontor von Kapitän Stephan Fröhlich stand es zu diesem Zeitpunkt nur 1:2. Wer weiß, wie sich die Partie weiterentwickelt hätte, wenn das Trio vor Keeper Felix Köllejan die Minute mit dem Kräfteverhältnis drei gegen fünf nicht durchgestanden hätte. Die Neuwieder Special-Teams waren mitentscheidend in Dinslaken, denn die Mannschaft von Daniel Benske meisterte alle vier Unterzahlsituation, schoss ihrerseits durch Christian Neumann ein Powerplaytor zum 1:3 und legte das 1:4 durch Jamieson, der einen individuellen Fehler eines Kobras-Verteidigers nutzte, in numerischer Unterlegenheit nach. Die Bären beherrschten alle Disziplinen, die irgendetwas mit Powerplay und Penalty-Killing zu tun haben.

„In Unterzahl haben wir super gearbeitet, und als wir dann das 3:1 erzielten, waren wir richtig gallig“, beschrieb Trainer Benske, der durch den Ausfall von Kontingentspieler Martin Brabec seine torgefährlichste Formation umstellen musste. An der Seite von Michael Jamieson und Maximilian Wasser stürmte Sven Schlicht. Den wiederum vertrat Sven Asbach in der „Arbeiterreihe“ neben Tobias Etzel und Deion Müller. Als Etzel dann in der 29. Minute zum Duschen musste, stellte Benske auf zwei Reihen um, denn: „Dann noch einmal durchzumischen und umzustellen, hätte wenig Sinn gemacht.“

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