Neuwieder Bären eröffnen die Hauptrunde siegreich5:1-Erfolg gegen die Ratinger Ice Aliens

Matt Thomson und die Bären spielten im dritten Drittel ihre Vorteile gegen Ratingen aus. (Foto: Neuwieder Bären)Matt Thomson und die Bären spielten im dritten Drittel ihre Vorteile gegen Ratingen aus. (Foto: Neuwieder Bären)
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Wie sieht die taktische Ausrichtung aus, wenn einer Mannschaft nur elf Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung stehen? Das Spiel einfach halten, das Tempo drosseln und darauf setzen, dass die Beine so lange wie möglich mitmachen. Die Gäste aus Ratingen waren mit einem Mini-Aufgebot ins Icehouse gekommen und hielten es wie beschrieben. Da kann man schnell einmal etwas unglücklich aussehen, wenn es trotz der personellen Vorteile und zu einem gewissen Teil auch vom Gegner aus dem Rhythmus gebracht, nicht gelingt den Hebel nicht so umlegen kann, wie gewollt. Janeck Sperling erzielte früh das 1:0 mit einem Schlagschuss (6.), aber richtig in Fahrt kam die Mannschaft von Leos Sulak diesmal nicht. Gleichzeitig verdiente sich Ratingen großen Respekt für seine Herangehensweise. Hinten engagiert und offensiv Nagelstiche setzend, besaßen die Gäste die eine oder andere gute Ausgleichsschance. Diesen erzielte in der 36. Minute Maximilian Bleyer, als in Neuwieder Überzahl zwei Ice Aliens konterten. Die EHC-Mannschaft ist (auch durch die Siege in den zurückliegenden Wochen) jedoch so gefestigt, dass sie diesen Dämpfer gut wegsteckte. Nur knapp zwei Minuten später holte Verteidiger Frederic Hellmann die Führung zurück.

Es passt zum Charakter eines Spiels, welches eine Mannschaft mit dünner Personaldecke bestreiten muss, dass mit fortgeschrittener Spielzeit die Luft dünner wird. So kam es im dritten Drittel, dass die Bären jetzt ihre Vorteile ausspielten und drei Tore zum am Ende deutlichen Heimsieg erzielten. Ein erfahrener Trainer wie Leos Sulak kann manchmal mit einer Positionsumstellung für frischen Wind sorgen. Wie der Spielberichtsbogen es später zeigen sollte, ging die Maßnahme auf, Maximilian Wasser und Björn Asbach in der ersten und zweiten Reihe zu tauschen. Will heißen: Wasser stürmte neben Nolan Redler und Matt Thomson, während Asbach an die Seite von Janeck Sperling und Luca Häufler rückte. Thomson (44.) und zweimal Redler (48., 50.) machten Neuwieds Dreier perfekt.

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