Neuwieder Bären beißen sich zurück ins Spiel4:6-Niederlage beim Herner EV

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Ein Endergebnis, das ein Achtungserfolg bedeutet. „Wenn man die erste Viertelstunde ausklammert, in der wir nicht bereit waren, haben wir gut mitgespielt. Wir können zufrieden sein mit unserer Leistung“, resümierte Trainer Carsten Billigmann, der ohne die Verteidiger Daniel Pering, Christian Neumann sowie Maik Klingsporn auskommen musste und allen vier Reihen die Möglichkeit gab, sich zu präsentieren.

Aber zunächst einmal drückte der HEV auf die Tube: Denis Fominych (3.), Anthony Calabrese (5.), Dominik Piskor (14.) und Jakub Bitomsky (17.) ließen die Muskeln spielen und brachten die Einheimischen ruckzuck mit 4:0 in Führung. Dann warfen die Bären allmählich den Motor an und verkürzten noch vor der ersten Pause zum Abschluss eines spektakulären Auftaktabschnitts zum 2:4. Jeff Smith (17.) schweißte die Scheibe bei einem Konter unter die Latte und Sam Aulie (18.) mit einem trockenen Handgelenkschuss überwanden den ehemaligen Neuwieder Schlussmann Björn Linda, der nach 20 Minuten durch Lukas Schaffrath ersetzt wurde. Der EHC rettete seinen Tordrang über die Pause hinweg und schaffte durch Sven Asbach den Anschluss (24.). Nach den beiden Imports hatte also auch das Eigengewächs eingenetzt. In gleicher Mannschaftsstärke hielt sich die Mannschaft von Carsten Billigmann fortan schadlos, die beiden restlichen Gegentore kassierten die Gäste ins Unterzahl. Nils Liesegang  profitierte im HEV-Powerplay von einem schlechten EHC-Wechsel (34.) und Dennis Palka brachte die Mannschaft vom Gysenberg wieder deutlicher in Front (40.) . Das letzte Wort der Partie hatte der EHC-Kapitän: Stephan Fröhlich, auf die Reise geschickt von Jeff Smith, markierte in der 55. Minute das 4:6 aus Bären-Sicht.

Bemerkenswert die Leistung vom jungen Förderlizenzler Janek Prillwitz im Tor, der im letzten Abschnitt den Bären-Kasten hütete und gegen seinen eigentlichen Klub eine weiße Weste behielt.

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