Neusser EV will nachlegenAuswärtsspiel in Solingen

So kann es aus Neusser Sicht gerne weitergehen: Nach Spielende in Troisdorf freuten sich die NEV-Cracks über die ersten drei Punkte. (Foto: Neusser EV)So kann es aus Neusser Sicht gerne weitergehen: Nach Spielende in Troisdorf freuten sich die NEV-Cracks über die ersten drei Punkte. (Foto: Neusser EV)
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Der EC Bergisch Land absolvierte in der Vorbereitungsphase nur ein Testspiel, in dem der Klassenkonkurrent Grefrather EG mit 7:3 bezwungen wurde. Ein Grund für den erfolgreichen „Kaltstart“ dürfte sein, dass die Blau-Gelben über eine eingespielte Mannschaft mit vielen Routiniers verfügen. Namen wie die von Tim Neuber (40), Henrik Isselhorst (34) sowie den Wintgen-Brüdern Marvin (32) und Steffen (29) sind nicht nur in Neuss bestens bekannt und stehen in der Regionalliga für Qualität. Das Duell der Solinger Cleverness gegen die Unbekümmertheit des jungen Neusser Teams verspricht gewohnte Derby-Spannung.

Nach dem 2:1-Auftaktsieg in Troisdorf möchte NEV-Coach Sebastian Geisler auch aus Solingen Zählbares mitnehmen: „Wir gehen erneut mit dem Ziel in die Partie, das Eis als Sieger zu verlassen.“  Welcher Kader ihm für die gewünschte Fortsetzung der Operation „erfolgreicher Saisonstart“ zur Verfügung stehen wird, ist allerdings noch nicht klar. „Die aktuelle Erkältungs- und Grippewelle macht auch vor uns nicht halt, in den vergangenen drei Wochen mussten immer wieder Spieler pausieren.“ Aktuell hat es Luca Hellingrath und Tom Sprengnöder erwischt, deren Einsatz am Freitag ebenso fraglich ist, wie der von Maximilian Tillmann, der an einer Oberkörperverletzung laboriert. „Das macht die Trainingsarbeit und Vorbereitung auf die Spiele nicht einfacher“, hadert Geisler etwas mit der derzeitigen Situation. Immerhin: Lazar Pejčić dürfte am Freitag wieder auflaufen können und auch von Marc Sprengnöder gibt es gute Nachrichten. Das Neusser Eigengewächs beginnt nach einer hartnäckigen Fußverletzung mit dem behutsamen Aufbautraining. Bis der 21-Jährige wieder einsatzbereit ist, wird es allerdings noch länger dauern, zumal es mehr als zwei Monate Trainingsrückstand aufzuholen gilt.

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