Neusser EV spielt gegen Dinslaken und in GeleenVolles Programm zum Jahresende

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Aus einem besonderen Holz geschnitzt ist der Gegner, der am Freitag um 20 Uhr in Neuss gastiert. Dreimal trafen die NEV-Cracks in dieser Saison auf die Dinslakener Kobras, dreimal siegten die Giftschlangen mit einem Tor Unterschied. Bereits beim ersten Duell wurden die Neusser in der vorletzten Spielminute um einen verdienten Punktgewinn gebracht, noch schlimmer kam es vor vier Wochen. Knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende führte man noch mit 7:6, um am Ende nach zwei Gegentreffern wieder mit leeren Händen dazustehen. Auch der Tabellennachbar aus Ratingen musste zuletzt zwei bittere Niederlagen innerhalb einer Woche gegen die Kobras einstecken. Bei der ersten Partie lagen die Außerirdischen nach dem zweiten Abschnitt mit 5:2 in Front, verloren aber das letzte Drittel mit 0:6. Trainer Milan Vanek erklärt die Endspurt-Qualitäten seines Teams mit dem intensiven Sommertraining während der Saison-Vorbereitung, doch alleine daran wird es nicht liegen. Anders ist es kaum zu erklären, dass die Dinslakener die folgende Revanche gegen Ratingen glatt mit 7:0 für sich entschieden, und das, obwohl man unter der Woche einen herben Rückschlag verkraften musste. Dinslakens Topscorer Jesse Parker hatte sich in Ratingen so schwer an der Schulter verletzt, dass die Saison für den Kanadier bereits beendet ist. Trainer Milan Vanek kann den kommenden Aufgaben dennoch optimistisch entgegen sehen, denn neben einem ansonsten kompletten Kader wurden auch Neuzugänge in Aussicht gestellt, mit deren Hilfe der aktuelle Tabellenfünfte den Kampf um die Play-off-Plätze aufnehmen möchte.

Zwei Tage nach dem Duell gegen Dinslaken steht die letzte Partie des Jahres 2019 auf dem Programm. Die Microz Eaters aus der niederländischen Provinz Limburg erwarten den NEV um 17 Uhr zum Vergleich. Das Team von Trainer Andy Tenbult steht nach drei Spielen ungeschlagen auf dem zweiten Tabellenplatz des Inter-Regio-Cups und möchte sich am kommenden Wochenende mit zwei weiteren Erfolgen die „weiße Weste“ bewahren. Auch in der BeNe League, der gemeinsamen Spielklasse mit den besten Teams aus Belgien, hat man als Tabellenfünfter nur zwei Zähler Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz.        Die von Routinier Marco Postma angeführte Mannschaft wurde in der vergangenen Woche weiter verstärkt, der 23-jährige Tscheche Marek Malinsky bringt gute Referenzen mit und gilt als pfeilschneller Allrounder. Darüber hinaus stehen noch vier belgische Spieler und der kanadische Verteidiger Yan Turcotte im Kader der Eaters. Neben dem bereits erwähnten Marco Postma war auch dessen Sturmkollege Akim Ramoul in der Vergangenheit in der deutschen Oberliga aktiv.

Nachdem vor zwei Wochen der Teddy Bear Toss im Südpark stattfand, sind die Neusser am Sonntag zu Gast bei der Veranstaltung in Geleen. Auch zahlreiche Fans des NEV möchten die karitative Aktion unterstützen und werden sich auf den Weg nach Limburg machen.

NEV-Coach Daniel Benske war nach dem Auftritt in Hamm sehr zufrieden mit seinem Team. „Uns haben gerade in der Offensive zahlreiche Leistungsträger gefehlt, dennoch stand es zehn Minuten vor Schluss noch 4:4. Am Ende hat sich die individuelle Klasse der Eisbären durchgesetzt.“ Besonders freute sich der Trainer für das Neusser Eigengewächs Marc Sprengnöder, das zwei Treffer erzielte und zum Spieler des Abends gewählt wurde.

Am Wochenende werden Sven Rothemund und Timothy Tanke fehlen, die sich in Bayern bzw. Niedersachsen auf Familienurlaub befinden. Ob Felix Wolter und Jason Popek nach ihren Verletzungspausen wieder zum Schläger greifen können, wird sich kurzfristig entscheiden. Verteidiger Florian Fehr muss hingegen noch eine Woche pausieren und wird voraussichtlich zu Jahresbeginn wieder ins Training einsteigen.

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