Neusser EV beendet QualifikationsrundeHeimspiel gegen den ESV Bergisch Gladbach

Den Puck im Blick: Max Leonhardt (vorne) und Maximilian Tillmann (hinten) wollen die Qualifikationsrunde mit einem Sieg abschließen. (Foto: Neusser EV)Den Puck im Blick: Max Leonhardt (vorne) und Maximilian Tillmann (hinten) wollen die Qualifikationsrunde mit einem Sieg abschließen. (Foto: Neusser EV)
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Durch den Troisdorfer Sieg in Bergisch Gladbach kann eben dieser den NEV nicht mehr von Platz drei verdrängen. In der folgenden Regionalliga-Hauptrunde werden sich die Quirinusstädter mit den besten Teams beider Qualifikationsgruppen messen.

Die Bergisch Gladbacher zählen neben der Zweitvertretung der Moskitos Essen (Parallelgruppe A) zu den positiven Überraschungen der Qualifikationsrunde. Das Team von Trainer Thomas Schmitz lieferte sich bis zum vergangenen Sonntag ein Fernduell mit dem NEV um Platz drei, ehe ausgerechnet eine 4:7-Derbyniederlage gegen Troisdorf die Vorentscheidung brachte. Die Qualitäten des Teams aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis sind in Neuss noch aus dem Hinspiel bestens bekannt. Die kampfstarken Realstars sind ein extrem unangenehmer Gegner, der mit seiner bissigen Spielweise versucht, seine Kontrahenten aus dem Konzept zu bringen. Der Neusser 4:3-Sieg vor drei Wochen war zwar verdient, aber hart erarbeitet und stand bis zur Schlusssirene auf der Kippe. Angetrieben von Kapitän Sebastian Schmitz und dem US-Amerikaner Stanley Jatczak konnten die Realstars selbst dem haushohen Favoriten aus Ratingen einen Punkt abknöpfen, der in dieser Saison ansonsten bisher nur eine Niederlage in Neuwied hinnehmen musste.

Neben den Neuwieder Bären und den Ratinger Ice Aliens hat sich auch der NEV vorzeitig für die Regionalliga-Hauptrunde qualifiziert. Mit 15 Punkten liegen die Löwen uneinholbar auf Platz drei und treffen in den kommenden Wochen nicht nur auf das zuvor genannten Spitzenduo, sondern auch auf die drei besten Teams der Parallelgruppe A. Dort sind der EV Duisburg und die Dinslakener Kobras bereits durch, um den letzten freien Platz streiten sich noch die Mannschaften aus Wiehl, Essen und Dortmund, wobei die Westfalen vor dem Abschlusswochenende die besten Karten haben. Doch dies ist alles Zukunftsmusik, zunächst steht das Neusser Duell gegen Bergisch Gladbach auf dem Programm. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen favorisierte Gegner möchte die Mannschaft um Kapitän Jaime Lindt die Qualifikationsrunde mit einem Erfolg abschließen, um anschließend mit Rückenwind die kommenden Herausforderungen in Angriff zu nehmen.

Eine kleine Anekdote zum Troisdorfer Sieg am vergangenen Sonntag: Mit einem Doppelschlag im ersten Drittel legte Justyn Tursas den Grundstein für den 7:4-Erfolg seines Teams in Bergisch Gladbach. Der 28-Jährige ist nicht nur langjähriger Stürmer der Troisdorf Dynamite, sondern auch Sohn von Udo Tursas, dem 1. Vorsitzenden des Neusser EV. Welche Belohnung es für die familieninterne Schützenhilfe gab, ist allerdings nicht überliefert.

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