Nature Boyz Forst reicht Drei-Tore-Vorsprung nichtEV Fürstenfeldbruck entführt zwei Punkte

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Die Gäste reisten mit einem Trainingsrückstand an, denn die warme Witterung verhinderte bisher die Eisbereitung im eigenen offenen Stadion. Genau begann auch dieses Spiel. Forst zeigte sich selbstbewusst und trug einige Angriffe vor. Diese Angriffsbemühungen wurden schon in der dritten Spielminute durch den 1:0-Treffer durch Markus Schneider belohnt. Dieses Tor stärkte die Heimmannschaft, die Folge war die 2:0-Führung durch Daniel Anderl, dessen Schuss Torhüter Valentin Mohr durch die Schoner rutschen ließ. Die Gäste nahmen ihre Auszeit und wechselten den Torhüter. Forst ließ sich nicht beeindrucken und erhöhte durch Thomas Ptok in Überzahl auf 3:0, es war die zehnten Spielminute angebrochen. Die sich weiter ergebenden Chancen wurden leichtfertig vergeben. Daniel Stöberl verletzte sich an der Schulter und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Im zweiten Spielabschnitt erlangten die Gäste ein spielerisches Gleichgewicht, die Einheimischen ließen etwas nach. Zwingende Chancen auf beiden Seiten ergaben sich, doch die Schützen zielten oftmals am Tor vorbei. Als sich zwei Spieler der Mannen um Trainer Josef Bachmeier in der Kühlbox ausruhen mussten, schlugen die Gäste in der 29. Spielminute durch Patrick Ullmann mit dem 3:1-Anschlusstreffer zu. Das Spiel plätscherte dahin, es passierte nicht mehr viel.

Im letzten Spielabschnitt befanden sich beide Mannschaften leistungsmäßig auf Augenhöhe, es war jedoch festzustellen, dass die Gäste überlegener werden, die Nature Boyz konnten nicht mehr entsprechend dagegenhalten. Christopher Sievers musste jetzt immer mehr beweisen, dass er ein Könner seines Faches ist. Immer wieder musste er für seine Vorderleute klären, hatte auch das entsprechende Quäntchen Glück bei seinen Aktionen. In der 52. Minute war er gegen den 3:2-Anschlußtreffer der Gäste durch Yehor Vinnytskyi machtlos. Kurz darauf in der 53. Minute glichen die Gäste durch Lennart Guttenthaler aus. Bei beiden Toren stocherten die Schützen die Scheibe aus kurzer Distanz ins Tor.  Mit Glück konnte das Unentschieden bis zum Ende gerettet werden.

Die Mannschaften und die Zuschauer bekamen eine Regeländerung in dieser Saison zu sehen, nämlich die maximal fünfminütige Verlängerung, bei der nur 3 Spieler pro Mannschaft auf dem Eis stehen. Von dieser Regeländerung hatten die beiden Schiedsrichter offensichtlich nichts mitbekommen, denn die Mannschaften und Funktionäre mussten viel Energie aufwenden, um das irrtümlich von den Schiedsrichtern angeordnete Penaltyschießen zu verhindern. Kurz nach dem Bully vertändelten die Gastgeber die Scheibe, Marc Stroscher ließ sich die Chance nicht entgegen und verwandelte nach 15 Sekunden zur 3:4-Entscheidung.

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