Matthias Potthoff verstärkt die Ratinger Ice AliensNeuzugang aus Dortmund

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Das Trikot des Goalgetters, der unter anderem auf rund 120 DEL-Einsätze in der Deutschen Eishockeyliga für Iserlohn zurückblicken kann, zierten bereits diverse Vereinslogos, wie zum Beispiel ein Dortmunder Elch bzw. Adler, eine Dinslakener Kobra, ein Kölner Hai, ein Revier Löwe, ein Iserlohner Hahn, eine Königsborner Bulldogge, ein Hammer Eisbär sowie der Bundes-Adler (U20).

Die Statistik von Matthias Potthoff belegt, dass er für das durchaus schon gut aufgestellte Team der Außerirdischen in der Regionalliga West unzweifelhaft eine weitere Bereicherung sein dürfte.

In 38 Spielen für die Eisadler Dortmund in der 1. Liga West erzielte der gebürtige Schwerter in der letzten Saison insgesamt 65 Scorerpunkte und zählte damit zu den gefährlichsten Angreifern in dieser Spielklasse – seine angehenden Sturmkollegen Dennis Fischbuch, Milan Vanek & Co. werden dankbar sein, dass sich die „Arbeitslast“ sowie die Aufmerksamkeit der gegnerischen Verteidigung nun noch ein wenig mehr verteilen muss.

Am Sandbach ist man sehr erleichtert bzw. froh, dass dieser unerwartete Coup gelungen ist, denn die Konkurrenz in der jetzt unter dem Namen „Regionalliga West“ firmierenden, vierthöchsten Spielklasse Deutschlands schläft nicht und hat über alle elf Kontrahenten wirklich gute Kader zu bieten, denen die Ice Aliens das Leben schwer machen sowie die Stirn bieten wollen.

Bei Matthias Potthoff dürfen sich die Ratinger Fans auf einen routinierten, mannschaftsdienlichen Spieler und ausgeschlafenen Torjäger freuen, der Aliens-Coach Alexander Jacobs taktisch sowie spielerisch einige zusätzliche Optionen eröffnen wird als auch das bisher bereits effiziente Überzahlspiel der Ratinger zum Albtraum einer jeden Verteidigung werden lassen könnte.

Mit dieser Verpflichtung ist die Planung des Alien-Teams aber noch nicht abgeschlossen, denn sowohl die Verteidigung ebenso wie die Offensive vertragen durchaus weitere Kräfte, um das „Kräfteverhältnis“ in Relation zu den Ligakonkurrenten möglichst ausgeglichen gestalten und eventuelle verletzungsbedingte bzw. sonstige Ausfälle kompensieren zu können. Der Wunschzettel des niederländischen Chefs hinter der Bande beinhaltet daher noch ein paar Spieler, die  allerdings ins Team, aber auch in den Etat des Vereins, passen müssen.

Trotz der Unterstützung durch eine Vielzahl von Sponsoren kalkuliert man in Ratingen mit einem für die höchste Eishockey-Amateurklasse eher ziemlich überschaubaren, aber soliden finanziellen Rahmen und geht – soweit planbar – keine monetären Risiken ein.  „Noch hat die Saison jedoch nicht begonnen und vielleicht sind durch weitere, zusätzliche Unterstützung von Fans und/oder der Ratinger Wirtschaft darüber hinaus noch Überraschungen möglich“, so der Verein.

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