Matthias Holzki macht für die Grefrather EG den Unterschied5:2 bei den Eisadlern Dortmund

Matthias Holzki machte mit vier Toren und einem Assist den Unterschied beim 5:2 seiner GEG in Dortmund. (Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)Matthias Holzki machte mit vier Toren und einem Assist den Unterschied beim 5:2 seiner GEG in Dortmund. (Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)
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Ohne die verletzten Angreifer Andreas Bergmann und Roby Haazen, den gesperrten Max Parschill sowie Dennis Holstein, Carsten Reimann und Christian Robens hatten sich die Blau-Gelben auf den Weg in die Ruhr-Metropole gemacht. GEG-Trainer Karel Lang musste deshalb wie zuletzt beim 4:1-Sieg gegen Troisdorf erneut seine Angriffsformationen kräftig umbauen.

Die taktische Umstellung schien gleich aufzugehen, denn bereits in der dritten Spielminute gelang es Sascha Schmetz nach guter Vorarbeit von Lukas Bisel und Matthias Holzki die frühe Grefrather Führung zu erzielen. Diese hatte jedoch nur wenige Minuten Bestand, denn in der achten Minute kamen die sehr engagierten Gastgeber durch Robin Lieschke zum Ausgleich. Grefrath zeigte sich trotz des Rückschlages durch die Dortmunder wenig beeindruckt und hielt sich weiter strikt an die Vorgabe des Trainers, das Spiel zu kontrollieren und dann die sich bietenden Chancen zu suchen. Noch vor der ersten Pausensirene nutze Matthias Holzki eine Überzahlsituation zur erneuten Grefrather Führung. Wieder waren seine neuen Sturmpartner Sascha Schmetz und Lukas Bisel mit ihren Vorarbeiten am 2:1-Treffer in der 19. Minute beteiligt.

Im zweiten Spielabschnitt agierten die Eisadler zunehmend druckvoll. Zwar gelang es den nun immer stärker werdenden Gastgebern zunächst noch nicht, eine Powerplaysituation gegen die GEG zu nutzen, just in der Sekunde, als Andre Nelleßen von der Strafbank kommend das Eis wieder betrat, schlug die Scheibe schließlich doch noch im Grefrather Gehäuse ein. Phoenix-Goalie Oliver Nilges war ein zweites Mal geschlagen (29.). Die Grefrather Antwort auf den erneuten Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. In der 33. Minute war Matthias Holzki mit seinem zweiten Treffer zum Grefrather 3:2 zur Stelle.

Aufregung herrschte dann in der 39. Spielminute, nachdem GEG-Verteidiger Gerrit Ackers Dortmunds Torhüter Patrick Fücker mit einem unerlaubten Check von den Beinen holte. Für beide Akteure war der Abend gelaufen. Der Schlussmann der Eisadler musste mit einer Blessur durch Backup-Goalie Sören Werth ersetzt werden, während Ackers mit einer 2+5+Spieldauer-Strafe von Schiedsrichterin Tijana Haack regelkonform zum Duschen geschickt wurde.

Der Schlussabschnitt begann mit einer gut fünfminütigen Grefrather Unterzahlsituation. Die wenigen mitgereisten Phoenixfans machten sich schon auf Schlimmeres gefasst, doch es sollte anders kommen. Anstatt den Ausgleich hinnehmen zu müssen, nutzten die Feuervögel eine Dortmunder Unachtsamkeit und erzielten das zu diesem Zeitpunkt sehr glückliche und überraschende 4:2. Wieder hatte eine clevere Aktion über Andre Nelleßen und Interims-Kapitän Julius Krölls den Erfolg gebracht. Abermals war es Grefraths Routinier Matthias Holzki, der in der 44. Minute als Vollstrecker fungierte.

Der vierte Grefrather Treffer riss die bemühten, aber oft glücklos agierenden Gastgeber aus allen Wolken und zwang diese nun zunehmend alles auf eine Karte zu setzen. Dabei entpuppte sich einmal mehr Grefraths Nr. 19 als großer Spielverderber. Wieder war es Matthias Holzki, der in der 54. Minute mit seinem vierten Treffer des Abends den 5:2-Sieg für die Grefrather EG perfekt machte.

Damit durfte sich Phoenix-Trainer Karel Lang über den saisonübergreifend ersten Phoenix-Sieg auf Dortmunder Eis überhaupt freuen: “Die Jungs haben heute genau das umgesetzt, was wir uns vorher vorgenommen haben. Unsere Youngsters Till Schwarte, Jason Adler und Viktor Hubbertz haben die ausgefallenen ‚Alten Hasen‘ super ersetzt und über Matthias muss ich heute wohl gar nichts sagen”, so der strahlende GEG-Coach über den 'Mann des Abends'.

Für die Grefrather EG geht es nun in eine zweiwöchige Spielpause. Bevor es am Freitag, 10. Dezember, in eigener Halle wieder gegen die Realstars aus Bergisch Gladbach aufs Eis geht, hofft man an der Niers vor allem, dass sich das Verletztenlager bis dahin wieder lichtet.

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