Martin Brabec wird eine Dinslakener KobraErster Test in Krefeld steht an

Martin Brabec spielt nun für die Kobras. (Foto: Dinslakener Kobras)Martin Brabec spielt nun für die Kobras. (Foto: Dinslakener Kobras)
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Der 27-Jährige, der in Pilgrim geboren wurde, tauchte 2016 erstmals in Deutschland als Eishockeyspieler auf, und zwar beim damaligen Ligakonkurrenten EG Diez-Limburg. Und er machte sich sofort einen guten Namen und wurde auf Anhieb der Topscorer der Rockets. Im Anschluss wechselte der Stürmer für zwei Spielzeiten nach Neuwied und war dort ähnlich erfolgreich. Bei den Bären erzielte er in 79 Partien mehr als beachtliche 172 Scorerpunkte. Seine Gesamtstatistik in der Regionalliga West: 112 Spiele, 114 Tore, 134 Vorlagen, also 248 Scorerpunkte.

Nicht zu Unrecht sagt Dinslakens sportlicher Leiter Thomas Esser: „Ich freue mich sehr, dass sich Martin Brabec für uns entschieden hat. Neben den sportlichen Leistungen kann ich jetzt schon sagen, dass er auch menschlich sehr gut zu uns passt. Er ist unser zweiter Königstransfer. Martin ist ein sehr guter Schlittschuhläufer, hat einen aggressiven Spielstil und geht auch ohne zu zögern dahin, wo es weh tut. Und er hat einen guten Zug zum Tor. In der letzten Spielzeit hat er im bayrischen Amberg gespielt, in erster Linie wegen der Nähe zu seiner Heimat, da er dort ein Studium als Diplomingenieur absolviert hat.“

Damit ist auch klar, dass der Kanadier Jesse Parker nicht in die Schlangengrube zurückkommt. Thomas Esser möchte aber klargestellt wissen: „Trotz der unglücklichen Situation rund um sein Saisonaus in der letzten Spielzeit bin ich verpflichtet, die bestmögliche Mannschaft für die Kobras aufs Eis zu stellen. Jesse hatte dafür Verständnis und wir sind immer noch befreundet. Wir werden zudem weiterhin den Kontakt halten, zumal er inzwischen auch Spielervermittler für kanadische Eishockeyspieler geworden ist.“

Kobras testen gegen den KEV

Im ersten Vorbereitungsspiel der Saison verschlägt es die Giftschlangen am Freitag, 21. August, nach Krefeld. Dort werden sie sich mit dem Oberligateam des Krefelder EV messen. Sicherlich ist die Partie noch nicht besonders aussagekräftig, doch Coach Milan Vanek erklärt, was er sich von diesem Vergleich erwartet:

„Das Spielerische ist für mich erst einmal zweitrangig, dafür ist es noch viel zu früh in der Saison. Wenn ich sehe, dass ein Spielzug, den wir in den beiden vergangenen Trainingseinheiten geübt haben, funktioniert freut es mich natürlich trotzdem doppelt.“

Das Spiel muss ohne Zuschauer stattfinden, da in der Rheinlandhalle, dem etatmäßigen Heimspiel-Austragungsort der Mannschaft von Ex-DEC-Verteidiger Elmar Schmitz, aktuell Reparaturarbeiten stattfinden und man daher in die Werner Rittberger-Halle, einer reinen Trainingshalle ohne Zuschauerplätze, ausweichen muss.

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