Markus Endres und Co. bleiben beim Neusser EVKontinuität auf der Torhüterposition

Markus Endres ist der große Rückhalt zwischen den Pfosten des NEV. (Foto: Neusser EV)Markus Endres ist der große Rückhalt zwischen den Pfosten des NEV. (Foto: Neusser EV)
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Gesucht und gefunden – besser könnte man das Verhältnis zwischen Markus Endres und dem NEV kaum beschreiben. Als sich vor zwei Jahren mit dem Weggang des langjährigen Stammtorhüters Ken Passmann eine Vakanz auf der so wichtigen Position ergab, half der Kooperationspartner Düsseldorfer EG und stattete den damaligen DNL-Keeper Markus Endres mit einer Förderlizenz aus. So sammelte der damals noch 19-Jährige wertvolle Erfahrungen im Seniorenbereich und der NEV durfte sich über einen talentierten Torhüter freuen, der auf Anhieb zu den Leistungsträgern im Team avancierte. Da auf und neben dem Eis für beide Seiten alles passte, rückte der gebürtige Füssener in der vergangenen Saison „fest“ in den Neusser Kader auf. „Markus hat sich glücklicherweise trotz höherklassiger Angebote für uns entschieden, weil er hier die berufliche Ausbildung und Sport miteinander verbinden kann“, freut sich NEV-Vorsitzender Udo Tursas darüber, dass ein wichtiger Eckpfeiler im Kader dem Verein erhalten bleibt.

Während Markus Endres als Bayer den Weg ins Rheinland fand, ging Patrick Fücker den umgekehrten Weg. Bereits zum Ende seiner Nachwuchszeit zog es den Krefelder in Endres‘ Geburtsstadt Füssen, von wo aus ihm der Sprung in die Oberliga gelang (Chemnitz und Rostock). 2013 kehrte er in den Westen der Republik zurück, nach Stationen in Krefeld, Essen und Dortmund wechselte er 2018 nach Neuss. „Patrick ist im besten Torhüteralter und zudem einer der wenigen erfahrenen Spieler bei uns, der nicht nur deshalb wichtig für die Chemie im Team ist“, weiß Trainer Sebastian Geisler, was er an dem 29-Jährigen hat. „Er hat auch in der vergangenen Saison gezeigt, dass auf ihn Verlass ist, wenn wir ihn brauchen.“

Mit Leroy Reichel und Leon Brunet komplettieren zwei Talente das Torhüter-Quartett des NEV. Der 17-Jährige Reichel stammt ursprünglich aus dem Neusser Nachwuchs und erhielt den Feinschliff seiner Ausbildung beim Krefelder EV. Vor einem Jahr kehrte er wieder zum NEV zurück und erwies sich bei den U20-Junioren als wichtige Stütze. Zudem half er regelmäßig bei der „Ersten“ aus und sammelte dort wertvolle Regionalliga-Erfahrungen. „Leroy ist ein talentierter Junge mit einem guten Charakter, der sich jederzeit in den Dienst der Mannschaft stellt“, fasst Geisler die Qualitäten des „Schnappers“ kurz und passend zusammen.

Der zwei Jahre ältere Brunet ist als Torhüter des Kooperationspartners Füchse Duisburg auch für den NEV spielberechtigt. Der gebürtige Duisburger begann seine Ausbildung in der Heimatstadt und kehrte nach zwischenzeitlichen Stationen in Essen und Düsseldorf 2019 wieder zu den Füchsen zurück. Dort war Brunet zuletzt Stammtorhüter der U20 in der Deutschen Nachwuchs Liga Div. 3, gehörte aber auch zum Kader der ersten Mannschaft.

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