Mangelhafte Defensivarbeit führt zu unnötiger NiederlageEHC Troisdorf

Mangelhafte Defensivarbeit führt zu unnötiger NiederlageMangelhafte Defensivarbeit führt zu unnötiger Niederlage
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Dabei dürfte der EHC die Partie gegen den Tabellendritten mit Sicherheit unter der Kategorie „absolut unnötige Niederlagen“ abheften. „Wir hatten ganz klar mehr Spielanteile und auch die besseren Torchancen, aber der Mannschaft fehlt bei solchen Spielen einfach noch etwas die Cleverness und die Konstante. Daher konnten wir auch nicht an die Leistung aus dem Herford-Spiel anknüpfen“, bilanzierte André Koslowski den Auftritt seiner Mannschaft. Dabei ließ es der Troisdorfer Übungsleiter auch nicht als Entschuldigung gelten, dass ihm mit Daniel Kolvenbach, Jannick Wedemeyer und Brandon Hein verletzungsbedingt bzw. aus beruflichen Gründen gleich drei wichtige Verteidiger fehlten.

Trotz der Personalsorgen begann Troisdorf zunächst gewohnt temporeich und setzte den Gegner unter Druck. Den ersten Treffer des Abends markierten allerdings die Hausherren, die nach knapp fünf gespielten Minuten mit 1:0 in Führung gingen. Aber auch dadurch ließ sich der EHC zunächst nicht aus dem Konzept bringen und spielte weiter munter nach vorne. Die Belohnung folgte in Form von zwei Treffern: Lucas Hubert (12.) und Mario Wonde (18.) drehten die Partie zugunsten der Gäste und sorgten mit ihren Toren für eine 2:1-Pausenführung. Allerdings zeichnete sich schon im ersten Drittel ab, dass die Mannschaft die Defensivarbeit dieses Mal nicht sehr ernst zu nehmen schien, was dem Gegner doch einige Kontermöglichkeiten einbrachte. Dabei war noch beim Sieg über Herford eine Woche zuvor die konzentrierte Defensivarbeit der Schlüssel zum Erfolg.

Im zweiten Drittel sollte sich die mangelnde Konsequenz beim Defensivspiel rächen: Die Panthers aus Paderborn tauchten immer wieder gefährlich vor dem Kasten von Dominik Liesenfeld auf und konnten diesen schließlich auch überwinden. Drei Mal (32., 33. und 40. Spielminute) musste der Troisdorfer Schlussmann das Spielgerät hinter sich aus dem Kasten holen. Und weil die Gäste in dieser Phase des Spiel lediglich einmal durch Tim Piontek (39.) in Schwarze trafen, ging es mit einer knappen 4:3-Führung der Gastgeber in die zweite Drittelpause.

Im Schlussabschnitt erspielten sich beide Mannschaften zahlreiche gute Chancen, schafften es aber nicht, diese in Zählbares umzuwandeln. Rund sieben Minuten vor dem Ende hatte Troisdorf dann bei doppelter Überzahl die große Chance auf den Ausgleich, schaffte es aber trotz intensiver Bemühungen nicht, die schwarze Hartgummischeibe im Paderborner Tor unterzubringen. Da waren die Gastgeber um einiges effektiver: Als nämlich kurz darauf ein Troisdorfer Spieler in der Kühlbox saß, traf der ESC und zog auf 5:3 davon. Troisdorf warf nun alles nach vorne und kam schließlich kurz vor Schluss durch Mario Wonde zum Anschlusstreffer. 51 Sekunden waren zu diesem Zeitpunkt noch zu spielen, der EHC nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und drängte auf den Ausgleich. Allerdings vergebens. Am Ende jubelten die Gastgeber, und das Team von der Sieg musste sich mit der dritten Saisonniederlage begnügen.

Allerdings haben die EHC-Spieler die Chance, doch noch mit einem Erfolgserlebnis in die kurze Weihnachtspause zu gehen: Am kommenden Freitag, 19. Dezember, steht das letzte Spiel im laufen Kalenderjahr auf dem Programm: Dann empfangen die Dynamites die 1b-Vertretung von Lippe-Hockey-Hamm im heimischen Icedome. Gegen den Tabellenletzten der NRW-Liga sollte ein Sieg im letzten Heimspiel 2014 eigentlich Pflicht sein. Spielbeginn ist um 20 Uhr.


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