Luchse weiter ungeschlagenEC Lauterbach

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Obwohl auf Grund von Verletzungen und Krankheit mit nur elf Feldspielern angereist, machten die Luchse vom ersten Bully an klar, wer der Favorit in diesem Spiel ist. Ähnlich wie im Hinspiel in Lauterbach, wurden die Pinguine gleich zu Beginn mächtig durchgeschüttelt. Den Anfang des Schützenfestes machte Brendan Burge in der achten Spielminute, mit einem platzierten Handgelenkschuss. Nur 40 Sekunden später tankte sich Verteidiger Emanuel Grund durch und legte zum 2:0 nach. Vom Schock der frühen Gegentore noch nicht richtig erholt, zappelte der Puck erneut im Netz der Wiehler. Zunächst markierte Jake Fardoe in der zehnten Spielminute das 3:0, ehe Mario Kreuz noch in der gleichen Spielminute den vierten Treffer für die Luchse erzielte. Somit waren die Verhältnisse bereits nach zehn Minuten geklärt und der Grundstein für den späteren Sieg gelegt. Zwar schafften es die Penguins, in der 14. Spielminute durch einen Überzahltreffer, den Anschluss zu erzielen, doch die Antwort der Luchse kam prompt. In der 15. Spielminute war erneut Torjäger Brendan Burge erfolgreich und legte zum 5:1 für die Luchse nach. Sekunden vor Ende des ersten Drittels durften die rund 40 mitgereisten Fans der Luchse dann nochmal jubeln. Jake Fardoe besorgte per Überzahltor den letzten Treffer des ersten Drittels, zum 6:1-Pausenstand.

Auch das zweite Drittel bot den rund 100 Zuschauern das gleiche Bild. Die Gastgeber waren zu keiner Zeit in der Lage den Luchsen Paroli zu bieten und wurden regelrecht im eigenen Drittel eingeschnürt. Den ersten Treffer des zweiten Drittels erzielte Stürmer Jens Feuerfeil, nach einer feinen Einzelleistung, bereits nach nur zwei Spielminuten. Immer wieder rollte Angriff um Angriff auf das Tor der Gastgeber. Den nächsten Stich für die Luchse setzte Benni Schulz zum 8:1 in der 30. Spielminute. Doch auch die Anhänger der Pinguine durften im zweiten Drittel jubeln. Erneut in Überzahl, fand in der 32. Spielminute ein abgefälschter Schuss den Weg ins Tor von Goalie Oliver Ebenrett. Dieser Treffer der Gastgeber sollte aber der einzige für Wiehl im zweiten Drittel bleiben. Nur 39 Sekunden nach dem Tor der Gastgeber, waren die Luchse wieder erfolgreich. Per Direktabnahme besorgte Lars Metzendorf das 9:2 für seine Farben. Den Abschluss des zweiten Drittels markierte dann der Spieler, der den Torreigen in Abschnitt zwei eröffnet hat. Jens Feuerfeil erzielte in der 35. Spielminute den 10:2 Zwischenstand nach 40 Spielminuten.

Das letzte Drittel gestalteten die Luchse dann etwas gemütlicher. Zwar nach wie vor drückend überlegen, wurde oftmals an Stelle des Torabschlusses, der Mitspieler gesucht. Dennoch erzielten die Luchse auch im letzten Drittel weitere Tore. Den Auftakt zum zweistelligen Sieg machte Benni Schulz mit seinem Tor zum 10:2, bereits nach gespielten 45 Sekunden im letzten Drittel. Den nächsten Torjubel zum 11:2 für die Luchse und deren Fans, besorgte dann Paul Schmelzer in der 45. Spielminute. Wie es sich für einen guten Gast gehört, wurde auch im letzten Drittel ein Geschenk an den Gastgeber verteilt. In der 46. Spielminute durften die Penguins ihren einzigen Treffer des Drittels bejubeln. Den 13:3-Endstand in einem überwiegend fairen Spiel, markierte Paul Schmelzer in der 58. Spielminute.

Das nächste Heimspiel bestreiten die Luchse am 9. Februar um 18 Uhr gegen die Soester Bördeindianer. Verzichten müssen die Luchse dabei auf ihren Kapitän Horst Feuerfeil, der sich einer Operation am Ellenbogen unterziehen musste und dadurch die nächsten Wochen ausfällt.


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