Luchse starten in die PlatzierungsrundeEC Lauterbach

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Nachdem beide Mannschaften den Sprung in die Aufstiegsrunde zur Oberliga West verpasst haben, gilt es nun sich in der Regionalliga-Platzierungsrunde eine gute Ausgangslage für den Regionalliga-Pokal zu erspielen. Der Gewinner des Pokals wird dabei in folgendem Modus erspielt:

Die Mannschaften von Platz fünf bis neun der Regionalliga Hauptrunde spielen bis zum 23. Februar eine Platzierungsrunde, die als Einfachrunde (Hin- und Rückspiel) gespielt wird. Danach spielen die Teams zusammen mit den besten drei Mannschaften der NRW-Liga im Play-off-Format um den Regionalliga-Pokal. Alle daran teilnehmenden Teams sind für die Regionalliga 2014/15 qualifiziert.

Bereits in der Hauptrunde standen sich die beiden Teams zweimal gegenüber. Das Hinspiel in Dinslaken verloren die Luchse trotz einer 3:0-Führung noch mit 3:4 nach Penaltyschießen. Allerdings gelang den Luchsen im Heimspiel gegen die Kobras aus Dinslake, zum Abschluss der Hauptrunde mit einem 11:2-Sieg die Revanche mehr als deutlich. Dennoch sollte das Team um Coach Roger Nicholas nicht den Fehler machen und die Kobras unterschätzen, denn die Dinslakener Kobras reisten zum Spiel in den Vogelsberg mit einem ersatzgeschwächten Kader an. Die Kobras beendeten die Hauptrunde mit nur drei Zählern weniger als die Luchse auf Platz sechs. Somit zählen sie neben den Soester Bördeindianern und den Luchsen zu den Favoriten auf den ersten Platz der Regionalliga-Platzierungsrunde.

Wenn die Luchse am Sonntag auf die Dinslakener Kobras treffen, werden zwei Spieler aus dem Kader der Hauptrunde nicht mehr für die Luchse Auflaufen. Stürmer Tobias Etzel hat sich aus persönlichen Gründen in die Wetterau verabschiedet. Er schnürt nun die Schlittschuhe für die Roten Teufel Bad Nauheim 1b in der Hessenliga. Ebenfalls wird Routinier Holger Selenka den Luchsen nicht mehr zur Verfügung stehen. „Holger ist in seinem Beruf sehr eingespannt und oft auch international unterwegs, dadurch ist es ihm leider nicht mehr möglich den hohen Trainings- und Spielaufwand der Luchse wahrzunehmen. Holger ist aber weiterhin in der Kabine gerne gesehen und kann natürlich weiterhin bei uns mit trainieren“, so der sportliche Leiter der Luchse, Sven Naumann.

Doch für Ersatz ist bereits gesorgt. Aus Kassel wechselt sozusagen ein „Sixpack“ zu den Luchsen in den Vogelsberg. Mit Manuel und Dominic Six wechseln Vater und Sohn gemeinsam nach Lauterbach. Manuel Six wurde 1973 in Kassel geboren und verfügt über jede Menge Erfahrung, die dem Kader der Luchse sicherlich gut tun wird. Zuletzt hielt er sich bei den Pirates aus Wallernhausen fit. In der letzten Saison schnürte er die Schlittschuhe bei den Kassel Huskies 1b, ebenfalls in der Regionalliga West. Sohn Dominic ist 20 Jahre alt und stand bis zuletzt im Kader der Kassel Huskies 1b. Seine Qualitäten stellte er unter anderem beim Heimspiel der Luchse gegen Kassel unter Beweis, als er mit drei Toren und einer Vorlage maßgeblich am 7:4-Sieg der Huskies beteiligt war. „Dominic ist ein sehr schneller und Torhungriger junger Spieler, der perfekt in unseren Kader passt“, so Coach Roger Nicholas über seinen Neuzugang.

Für alle Fans, die am kommenden Sonntag in die Lauterbacher Eissport-Arena kommen, wird es für die Damen ein Glas Sekt und für die Herren einen Schnaps als Neujahrstrunk geben.


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