Luchse müssen zum AufsteigerEC Lauterbach

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Die Raptors, die bislang erst drei Spiele in der laufenden Saison absolviert haben, stehen derzeit mit drei Punkten auf dem vorletzten Platz in der Tabelle, was aber, wie man gegen Wiehl erfahren musste, nicht zu unterschätzen ist. Den bisher einzigen Sieg konnte man gegen die Soester EG mit einem 6:5 verbuchen. In Wiehl und in Bad Nauheim setzte es dagegen Niederlagen. Auch die Raptors haben bislang mit einigen Spielerausfällen wegen Krankheit und Verletzungen zu kämpfen. Am vergangenen Wochenende musste der EC Bergisch Land deshalb sogar beide Spiele absagen. Zum kommenden Wochenende sollte sich die Personalsituation beim Gegner der Luchse allerdings entspannt haben.

Die vom ehemaligen DEL-Spieler Igor Alexandrow trainierte Solinger Mannschaft ist ein relativ junges und laufstarkes Team, das sehr kompakt aufgestellt ist. Dennoch stechen Spieler wie Tim Neuber, Nico Rosewe oder Felix Wolter mit sehr guten Statistiken, aus der Geschlossenheit heraus. Die Luchse sollten also vor den torgefährlichen Stürmern der Raptors gewarnt sein und das Spiel nicht zu siegessicher angehen.

Bei den Luchsen ist nach dem harten Wochenende mit zahlreichen verletzten Spielern erst mal Wundenlecken angesagt. Der Coach der Luchse, Roger Nicholas, ist noch Tage nach dem Spiel gegen Wiehl, über die teilweise überharte und unfaire Spielweise der Wiehler Mannschaft verärgert. Definitiv wird den Luchsen, Goalie Jan Obernesser für die nächsten vier bis sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der starke Rückhalt der Luchse hat sich im Spiel gegen Wiehl eine schwere Muskelverletzung im Bein zugezogen. Ob Verteidiger Marko Filip und Torjäger Benni Schulz am Wochenende einsatzbereit sind, entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel am Sonntag. Beide hatten nach unschönen Szenen, Verletzungen im Gesicht davongetragen und können vorerst nicht am Training teilnehmen.

Trotz der momentan schwierigen Situation ist die Mannschaft um Kapitän Niels Hilgenberg motiviert genug, die Punkte aus Solingen mit in den Vogelsberg zu bringen.

Wer die Luchse nicht mit nach Solingen begleiten kann, hat die Möglichkeit das Spiel über den Liveticker (www.fanclub-luchse.de) des Fanclubs zu verfolgen und kann von zu Hause aus die Daumen drücken.