Luchse mit starkem Wochenende – Torhunger nicht zu stillenEC Lauterbach

Luchse mit starkem Wochenende – Torhunger nicht zu stillenLuchse mit starkem Wochenende – Torhunger nicht zu stillen
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Hochkonzentriert zeigten die Luchse am Freitag vom ersten Bully weg, dass für die Raptors aus Solingen an diesem Abend nichts zu holen ist. Bereits in der dritten Spielminute klingelte es das erste mal im Kasten der Raptors. Benni Schulz vollendete eine schöne Kombination mit Sturmpartner Miro Hantak. Zwar kamen die Raptors nur drei Minuten später zum Ausgleich durch ihren Topspieler Marvin Wintgen, doch mehr sollte den Gästen im ersten Drittel nicht gelingen. Zu dominant und erfolgshungrig war das Spiel der Luchse, die mit der Rückkehr von Goalie Jan Obernesser und Top-Verteidiger Marko Filip wieder auf ihre Säulen in der Abwehr zurückgreifen konnten. Constantin Schneider, abermals Benni Schulz, Marko Filip und Lars Metzendorf erhöhten innerhalb von nur sieben Spielminuten auf 5:1 für die Luchse und sorgten somit für klare Verhältnisse nach dem ersten Drittel.

Die Gäste hatten sich da schon ihrem Schicksal ergeben und versuchten die Luchse fortan mit Fouls am Erfolg zu hindern, jedoch wenig erfolgreich. Zunächst erhöhte Nils Feustel in Unterzahl auf 6:1 für die Luchse. Danach schlugen die beiden torhungrigsten Luchse des Wochenendes, Benni Schulz und Miro Hantak, abermals zu und erhöhten zur Freude der Fans auf für ihre Farben. Das zwischenzeitliche 7:2-Anschlusstor der Raptors, war da nur Ergebniskosmetik und änderte nichts am Geschehen auf dem Eis. Nach den beiden bitteren Niederlagen in den Spielen gegen Wiehl und Spitzenreiter Dortmund, waren die Luchse hungrig nach Erfolg und Toren.

Das bekamen die Raptors dann auch im letzten Drittel zu spüren. Nur eine Spielminute nach Wiederbeginn zappelte der Puck wieder im Tor der Raptors und erneut war es Benni Schulz, der für sein Team erfolgreich war. Wie auch in den beiden Dritteln zuvor durften danach erstmal die Gäste jubeln, bevor die Tormaschine der Luchse so richtig auf Temperatur kam. Stürmer Jens Feuerfeil, der sieben der Dreizehn Tore der Luchse vorbereitete, bediente Emanuel Grund, der eiskalt abzog und es zweistellig für die Luchse machte. Verteidigerhüne Marko Filip, Benni Schulz mit seinem vierten Treffer und Nils Feustel sorgten für einen nie gefährdeten 13:3-Sieg der Luchse, gegen den Verfolger aus Solingen.

Nur 48 Stunden nach dem glanzvollen Auftritt gegen Solingen stand für die Vogelsberger Eishockeycracks die längste Auswärtsfahrt der Regionalliga auf dem Plan. Die Reise der Luchse führte ins 320 Kilometer entfernte Dinslaken, wo mit den Kobras der aktuelle Tabellenzweite auf die Luchse wartete. Zwar konnten die Luchse berufs- und verletzungsbedingt nur mit einem Rumpfkader nach Dinslaken reisen, doch der Sieg vom Freitagspiel hatte den Luchse neues Selbstvertrauen eingeheizt. Dies bekam auch der Tabellenzweite direkt zu spüren.

Vier Minuten waren gespielt, da hatten Nils Vogel und Benni Schulz die Luchse bereits mit 2:0 in Führung geschossen. Als Vorlagengeber beider Tore diente der erneut bärenstarke Miro Hantak, der an sechs der neun Tore beteiligt war. Vom frühen Rückstand sichtlich geschockt fanden die Kobras nun etwas besser ins Spiel. Konnte Luchse Rückhalt Jan Obernesser zunächst sämtliche Angriffsbemühungen der Kobras abwehren, war er in der achten Spielminute aber machtlos. Die Luchse ließen sich aber durch das Gegentor nicht aus der Ruhe bringen und spielten weiterhin druckvoll nach Vorne. Kurz vor Ende des ersten Drittels waren beide Teams nochmals erfolgreich. Zunächst erhöhte Jens Feuerfeil für die Luchse in der 19. Spielminute auf 3:1, doch Dinslaken erzielte postwendend den erneuten Anschlusstreffer. Somit ging es mit einer knappen Führung für die Luchse ins zwei Drittel.

Wie schon zu Beginn des Spiels kamen die Luchse besser aus der Kabine. Auf Zuspiel von Kapitän Niels Hilgenberg vollendete Miro Hantak in der 22. Spielminute zum 4:2 für sein Team. Doch die Kobras wollten sich noch nicht geschlagen geben und erzielten ihrerseits den Anschlusstreffer in der 27. Spielminute. Die Vorentscheidung brachte dann Benni Schulz mit seinem zweiten Treffer des Spiels in der 32. Spielminute. Nach Vorlage von Constantin Schneider erhöhte er für die Luchse auf 5:3.

Das letzte Drittel gehörte dann ganz den Luchsen. Mit seinen Toren drei und vier stellte Benni Schulz, die Weichen auf Sieg. Den Rest besorgte der slowakische Sturmtank Miroslav Hantak mit einem Doppelpack. Zwar konnte Dinslaken Luchse-Goalie Jan Obernesser im letzten Drittel noch einmal überwinden, doch mehr als Ergebniskosmetik war für die Gastgeber nicht mehr drin. Die Luchse boten über 60 Minuten eine sehr starke und geschlossene Mannschaftsleistung, die mit einem zu keiner Zeit gefährdeten, Sieg belohnt wurde.


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