Luchse kämpfen um Halbfinaleinzug EC Lauterbach

Luchse kämpfen um Halbfinaleinzug Luchse kämpfen um Halbfinaleinzug
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Gegner der Luchse im Viertelfinale ist die 1b-Mannschaft der Königsborn Bulldogs. Die Zweitvertretung des KJEC soll den jungen Spielern als Sprungbrett für die Oberligamannschaft dienen, die aktuell in der Oberliga-Endrunde spielt. Die von Trainer Daniel Galonska betreute 1b-Mannschaft besteht überwiegend aus jungen Talenten die aus dem eigenen Nachwuchs stammen. Lediglich vier Spieler sind vor dieser Saison aus anderen Vereinen dazu geholt worden. Der NRW-Ligist aus der westfälischen Kreisstadt Unna ist für die Luchse und Trainer Roger Nicholas ein völlig unbeschriebenes Blatt und daher extrem schwer einzuschätzen. Die NRW-Liga-Hauptrunde schloss das Team mit 35 Punkten aus 18 Spielen auf Platz drei ab, mit einem Torverhältnis von 117:104. Die Zweitvertretung der Bulldoggen wies damit zwar die drittbeste Offensive, aber gleichzeitig auch die viert schlechteste Defensive der insgesamt zehn Mannschaften starken NRW-Liga auf.

Nach zuletzt zehn Siegen in Folge, werden die Bulldogs 1b jedoch mit breiter Brust ins Viertelfinale gehen und alles daran setzen die Luchse am Einzug ins Halbfinale zu hindern. Die Hoffnungen auf ein Weiterkommen ruhen bei den Bulldoggen dabei auf Topspieler Daniel Roosen. Mit 71 Punkten aus 14 Spielen, war er der Topscorer der NRW Liga nach Abschluss der Hauptrunde. Mit Nils Hoffmann und Mark Terry Hall, befinden sich noch zwei weitere Spieler der KJEC Bulldogs 1b unter den besten zehn Spielern der Scorerwertung. Auf diese Spieler sollten die Luchse also besonderes Augenmerk legen um keine böse Überraschung zu erleben.

„Ich schätze unseren Viertelfinalgegner in etwa so stark ein wie Dinslaken oder Soest, also nicht schlecht“, so Coach Roger Nicholas. Der Coach der Luchse hofft am Wochenende auf einen möglichst vollbesetzten Kader um den Einzug ins Halbfinale perfekt zu machen. Allerdings stehen hinter dem Einsatz einiger seiner Spieler noch dicke Fragezeichen. Kapitän Horst Feuerfeil hat zwar in dieser Woche das Training wieder aufgenommen, ob er am Wochenende schon spielen kann bleibt aber abzuwarten. Daniel Hornivius und Emanuel Grund sind noch angeschlagen und Lars Metzendorf gesperrt.

Dennoch gehen die Luchse optimistisch und selbstbewusst in die beiden Viertelfinalspiele gegen den Tabellendritten der NRW-Liga. Unterstützt wird das Team am Samstag von rund 80 Fans, die sich mit auf den Weg nach Unna machen.

„Sollte unser Team das Spiel in Unna gewinnen, kommt es am Sonntag zum Entscheidungsspiel in Lauterbach. Hier hoffen wir dann auf eine große Kulisse und lautstarke Unterstützung für die Luchse. Wenn es ganz schlecht läuft, ist die Saison am Sonntag beendet. Das wollen wir natürlich vermeiden, brauchen dazu aber die Unterstützung unserer Fans“, so der Abteilungsleiter der Luchse, Frank Ebenrett.

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