Luchse erobern den dritten PlatzSechs-Punkte-Wochenende

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Besser konnte es am vergangenen Wochenende für die Lauterbacher Luchse kaum laufen. Zunächst war die Mannschaft in Neuss mit 4:3 erfolgreich und hielt damit den direkten Konkurrenten auf Distanz. Zwei Tage später konnte man die Eisadler aus Dortmund mit dem gleichen Ergebnis schlagen. Das macht in der Endabrechnung sechs wichtige Punkte auf dem Weg zum Ziel, dem Erreichen der Play-offs.

Mit 14 Spielern waren die Vogelsberger nach Neuss angereist. Neben Jens Feuerfeil musste Trainer Arno Lörsch auf den erkrankten Hendrik Horak und Marc Kevin Perkins verzichten. Dazu fehlten die jungen Spieler Luca Rinke und Freddy Bauer, die aufgrund der Abiturvorbereitungen zum Lernen verpflichtet waren.

Die Luchse starteten konzentriert in die Partie, doch es dauerte bis zur 14 Minute, als Pierre Wex während einer Neusser Überzahl einen Pass von Marko Filip aufnehmen konnte und Ken Passmann im Neusser Tor keine Chance ließ. Das gab Selbstvertrauen und die Luchse beherrschten das Spiel auch weiterhin. In der 20. Minute dann das 2:0 durch Julian Grund, der einen Schuss von Jake Fardoe nach Vorarbeit von Benny Schulz ins gegnerische Tor abfälschte.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Die Luchse kontrollierten das Spiel und in der 24. Minute war es wiederum Julian Grund, der zum zweiten Mal erfolgreich war. In der 38. Minute war es dann Emanuel Grund, der einen Pass von Dominik Hülskopf aufnahm und zum 4:0 vollstreckte. In der 36. Minute dann der Anschlusstreffer der Neusser, die einen Nachschuss zum ersten Tor nutzen konnten. Im letzten Drittel verteidigten die Luchse geschickt und hatten durch Julian Grund und Pierre Wex noch zwei hochkarätige Chancen.

Neuss investierte im letzten Drittel alles und kam in der 41. Minute verdient zum zweiten Treffer. Die Luchse ließen in der Defensive nichts mehr zu und der dritte Treffer der Neusser fiel sechs Sekunden vor Schluss und war eher als  Schönheitsfehler zu werten. „Das Ergebnis klingt knapp, doch die Jungs hatten die Kontrolle über das Spiel. Für uns waren das natürlich gefühlt 6 Punkte und mit der Leistung von heute bin ich sehr zufrieden“, sagte ECL-Trainer Arno Lörsch.

Zwei Tage später hatten die Luchse die Eisadler Dortmund zu Gast und in diesem Spiel die große Chance, mit einem Sieg nicht nur auf Platz drei zu klettern, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung Play-offs zu machen. Die Eisadler, die zwei Tage zuvor gegen Dinslaken zu Hause im Penaltyschießen verloren hatten, hatten sich vorgenommen, diese Punkte im Vogelsberg zurückzuholen.

In den ersten Minuten entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Vorteilen auf Seiten der Luchse. In der elften Minute dann der erste Treffer. Nach Zuspiel von Jake Fardoe war es Benny Schulz, der in Überzahl zum 1:0 traf. Wie knapp es in diesen Spielen zugeht, zeigten die Dortmunder wenig später, die ihrerseits durch Malte Bergstermann in der 19. Minute ausgleichen konnten.

Im zweiten Drittel übernahmen die Luchse dann die Initiative und Marko Filip war es, der in der 24. Minute zum 2:1 erfolgreich war. In der 35. Minute das 3:1. Kevin Schophuis traf in doppelter Überzahl von der blauen Linie.

Im letzten Drittel lieferten die Luchse dann eine fast perfekte Defensivleistung ab. Zunächst aber gelang Fabian Horak das 4:2. Spannend wurde es dann nochmal, als Dortmund durch Sebastian Schröder wie aus dem Nichts zum 3:4-Anschlusstreffer kamen. Doch die Luchse verteidigten den Vorsprung geschickt und sehr souverän. Am Ende ein hochverdienter Sieg und der verdiente Sprung auf Platz drei.

„Das war vielleicht die beste Defensivleistung der Mannschaft in der gesamten Saison. Wir haben die Geduld aufgebracht und haben alle für den gemeinsamen Erfolg gearbeitet. Ein Sonderlob haben sich die jungen Spieler verdient. Max Pietschmann, Fabian Horak und auch Luca Rinke haben alles gegeben und für den Erfolg gekämpft“, so der Trainer der Luchse.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!