Luchse erkämpfen sich einen PunktGute Leistung gegen Dortmund

(Foto: Chris Heuser)(Foto: Chris Heuser)
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Sie wollten die deutliche Niederlage in Dortmund korrigieren und das ist den Lauterbacher Luchsen auch gelungen – auch wenn sich der ECL mit 4:5 nach Penaltyschießen geschlagen geben musste.

Vor dem Spiel wurde Jens Feuerfeil vom Online-Magazin „Osthessen News“ als Osthessens Sportler des Monats ausgezeichnet. Eine Auszeichnung, die sich der Spieler wie aber auch die Mannschaft und der ganze Verein verdient haben.

Das Spiel startete verhalten von beiden Seiten und so ließen beide Mannschaften in den ersten Minuten zunächst wenig zu. Zur Mitte des ersten Drittels hatte das Abtasten ein Ende und beide Mannschaften starteten die ersten gefährlichen Offensivaktionen. Bei annähernd gleichen Chancen gingen die Eisadler in der neunten Minute durch Andre Bruch erstmalig in Führung. Die Luchse hingegen scheiterten zweimal aussichtsreich und mussten zwangsläufig den zweiten Gegentreffer des Abends hinnehmen. Felix Berger schoss die Scheibe einfach mal aus der Ecke in Richtung Torpfosten und war damit zur Überraschung aller erfolgreich.

„Wir haben es zum wiederholten Male nicht geschafft, mit voller Konzentration in die Anfangsphase des Spiels zu gehen und den Gegner in den entscheidenden Momenten unter Druck gesetzt“, sagte ECL-Trainer Arno Lörsch.

Nach der ersten Drittelpause erhöhten die Luche dann aber nochmals den Druck Richtung Dortmunder Tor. Die Aktionen wurden zwingender, was sich nachher auch in der Schussbilanz deutlich ausdrückte. Eine doppelte Überzahl nutzte Jens Feuerfeil zum Anschlusstreffer. Nun waren die Luchse am Drücker und der Ausgleich lag in der Luft. Ein Angriff nach dem anderen fuhren die Vogelsberger in Richtung Dortmunder Tor. Mitten in diese Drangperiode hinein leistete sich die Defensive der Gastgeber einen Fehler, den Matthias Potthoff eiskalt zum 1:3 nutzte.

Mit diesem Ergebnis ging es in die letzte Pause. Nun sollten die zahlreichen Zuschauer eine starke Vorstellung ihres Teams sehen. Zunächst gelang Julian Grund der Anschlusstreffer zum 2:3, bevor Miro Hantak zehn Minuten vor Schluss den Ausgleich für die nun überlegenen Luchse erzielte. Doch das war noch lange nicht das Ende. Einer der wenigen Dortmunder Gegenangriffe nutzte wiederum Potthoff, Dortmunds stärkster Spieler an diesem Abend. Kurz hinter der blauen Linie zog er ab und erzielte die erneute Führung für die Eisadler. Eine kurze Umstellung im Team der Gastgeber wurde dann auch belohnt. Jake Fardoe, einer der auffälligsten Spieler an diesem Abend, krönte seine gute Leistung mit dem Ausgleichstreffer zum 4:4.

In den letzten vier Minuten gingen beide Mannschaften kaum noch Risiko. Den sicheren Punkt wollten beide Mannschaften auf jeden Fall mitnehmen. Die Entscheidung zugunsten der Luchse hätte trotzdem fallen können. Julian Grund wie auch Benny Schulz scheiterten in aussichtsreicher Position, aber auch die Adler hatten noch eine Topchance, die Tim Stenger aber glänzend parierte. Somit musste die Entscheidung im anschließenden Penaltyschießen fallen. Nachdem drei Schützen der Eisadler sowie Jens Feuerfeil und Julian Grund auf Seiten der Luchse vergaben, hatte Jake Fardoe die Entscheidung auf dem Schläger. Doch der junge Kanadier traf nur den linken Pfosten.

Trainer Arno Lörsch erklärte: „Im Penaltyschießen war heute das Glück auf Seiten der Gäste. Ich bin sehr stolz auf mein Team, das nie aufgab und sich den Punkt mehr als verdient hat. Die Moral der Truppe ist klasse und so kannst du gegen jeden Gegner einen Rückstand aufholen.“

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