Luchse erkämpfen Punkt in HammVier Punkte für den ECL

Die Harzer Wölfe feiern nach Spielende gemeinsam mit den Stadionbesuchern den 3:2-Sieg über Rostock.Die Harzer Wölfe feiern nach Spielende gemeinsam mit den Stadionbesuchern den 3:2-Sieg über Rostock.
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Vier von sechs möglichen Punkten ist das Ergebnis eines guten Wochenendes für die Luchse aus Lauterbach in der Finalrunde der 1. Liga West.

Nach dem 5:1 am Freitagabend gegen die Dinslakener Kobras gelang dem Team aus dem Vogelsberg ein verdienter Punktgewinn bei den Hammer Eisbären. Das Spiel gegen die Kobras begann mit etwas Verspätung, trotzdem kamen die Luchse von Beginn an gut ins Spiel. Einzig die Chancenverwertung ließ noch zu Wünschen übrig. In der 16. Minute gelang Julian Grund dann der längst überfällige Treffer zum 1:0, doch nur eine Minute später schlug Dinslaken zurück. Kamil Vavra konnte für die Kobras ausgleichen. So schien das erste Drittel mit einem Unentschieden zu Ende zu gehen, dies allerdings verhinderte Jens Feuerfeil, der unmittelbar vor der Pause auf 2:1 erhöhen konnte.

In einem sehr zähen zweiten Drittel versuchten beide Mannschaften, vor allem defensiv keine Fehler zu machen, und so benötigten die Luchse ein wenig Glück. Michael Mroz nahm sich ein Herz und schoss aus dem Winkel einfach mal aufs Tor. Der Puck fand seinen Weg durch die Schienen des Dinslakener Keepers und die Luchse konnten auf 3:1 davonziehen. Kurz vor Drittelende dann wohl der K.o.-Schlag gegen Dinslaken. Wiederum Julian Grund stellte das Ergebnis auf 4:1. Im letzten Drittel kontrollierten die Luchse das Spielgeschehen und waren nie ernsthaft gefährdet. Den Schlusspunkt setzte Benny Schulz mit seinem Treffer zum 5:1.

„Das war ein sehr zähes Spiel, keine Mannschaft wollte Fehler machen und legte ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive. Die wenigen Fehler die Dinslaken machte konnten wir ausnutzen und letztendlich das Spiel verdient gewinnen“, sagte Arno Lörsch, der Coach der Luchse.

Nur zwei Tage später stand das Auswärtsspiel bei den Hammer Eisbären auf dem Programm. Hamm hatte zuvor in Dortmund gewonnen und beide Mannschaften wollten ihr Momentum mit ins Spiel nehmen. Besser gelang dies zunächst den Eisbären. Nach zwei Treffern der Eisbären von Thomas Ehlert gingen die Mannschaften in die erste Pause.

Im zweiten Drittel kämpften sich die Luchse wiederum eindrucksvoll in die Partie zurück. Allen voran Jens Feuerfeil, der die gesamte Mannschaft mitzog und die Seinen wieder ins Spiel brachte. Zunächst der Anschluss, wenig später der Ausgleich für die Luchse. Doch Hamm schlug zurück. Wiederum Feuerfeil war es, der den 3:3-Ausgleich besorgte. Nun hatte das Spiel echte Klasse und beide Mannschaften kämpften mit offenem Visier. Eine Unaufmerksamkeit nutzte Hamm, um noch vor der Pause mit 4:3 in Führung zu gehen.

Das letzte Drittel dann Dramatik pur. Zunächst schafften die Luchse den Ausgleich, doch Hamm konnte per Doppelschlag auf 6:4 davonziehen. Nun zeigten die Vogelsberger, dass Moral und Wille letztendlich den Ausschlag geben kann. Mit einer tollen kämpferischen Leistung erzwangen die Luchse das Penaltyschießen und hatten sich somit einen Punkt verdient gesichert. Hier ging der Zusatzpunkt unter dem Strich verdient an Hamm.

„Heute bin ich besonders stolz auf das Team. Wir haben nie geführt, aber auch nie aufgegeben. Eine tolle Moral die in der Mannschaft steckt und einen Punkt den sich die Jungs mehr als verdient haben“, so der hochzufriedene Trainer der Luchse nach dem Spiel.

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