Luchse beenden zweites Testspielwochenende mit zwei SiegenErfolge gegen Haßfurt und Paderborn

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Freitag gegen Haßfurt und Sonntag gegen Paderborn. So hießen die beiden Vorbereitungsgegner der Luchse am vergangenen Wochenende.

Nach dem nebelbedingten Abbruch der Partie gegen die DNL2-Mannschaft aus Frankfurt hatten die Luchse am vergangenen Freitag die Hawks aus Haßfurt zu Gast.  Mit von der Partie waren auch wieder Miro Hantak, Freddy Bauer sowie Aric Schinke, der unter der Woche von den Sherwood Park Knights im Kanadischen Edmonton zum Team gestoßen ist und sein Try Out in Lauterbach absolviert.

Nach ein paar Minuten des gegenseitigen Abtastens, entwickelte sich auf beiden Seiten ein durchaus ansehnliches und flottes Spiel.  Nach einer guten Angriffskombination war es dann Emanuel Grund, der für das 1:0 der Luchse sorgte. Zu Beginn des zweiten Drittels kamen die bayerischen Gäste deutlich besser ins Spiel und Torwart Oliver Ebenrett musste all sein Können aufbieten um einen Rückstand zu diesem Zeitpunkt zu verhindern. Mitte des zweiten Drittels konnte der Gast dann aber doch ausgleichen und kurz danach sogar erstmals in Führung gehen.

Doch Einsatz und Moral in Reihen der Luchse passte. Das letzte Drittel gehörte dann wieder den Vogelsbergern. Zunächst glich Benni Schulz in Überzahl zum 2:2 aus, bevor Marko Filip mit einem sehenswerten Schuss von der blauen Linie, dass Ergebnis auf 3:2 stellte.

Im zweiten Spiel am Wochenende ließen die Luchse zu keiner Zeit einen Zweifel aufkommen wer Herr im Luchsbau ist. Am Ende hieß es 10:2 für die Vogelsberger. Bereits nach 14 Sekunden konnten die Fans erstmals jubeln. Vom Bully weg  zog Jens Feuerfeil mit hohem Tempo in die Angriffszone der Gäste und schloss in typischer Torjägermanier ab. Zwei weitere Tore durch Miro Hantak und Aric Schinke bedeutete auch gleichermaßen den 3:0-Pausenstand.

Im zweiten Drittel beherrschten die Luchse weiterhin den Gast aus Paderborn und erhöhte durch Tore von Mathysek, Feuerfeil und zweimal Benny Schulz auf 7:1. Die Gäste kamen nach einem verlorenen Bully durch den Ex-Luchs, Constantin Schneider, zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 6:1.

Im letzten Drittel merkte man dann beiden Mannschaften an, dass die Vorbereitung noch nicht abgeschlossen ist. Immer wieder schlichen sich Unaufmerksamkeiten ins eigene Spiel ein. Eine davon nutzten die Gäste zu ihrem zweiten Tor an diesem Abend. Doch auch die Luchse ihrerseits drehten nochmals an der Ergebnisschraube und kamen durch einen Doppelschlag von Miro Hantak und dem dritten Tor von Jens Feuerfeil zu drei weiteren Treffern. Am Ende hieß es 10:2 für die Luchse in einem fairen, aber sicherlich auch etwas einseitigen Spiel.

Trainer Arno Lörsch war trotzdem über weite Strecken mit der Leistung seiner Mannschaft am Wochenende zufrieden: „Wir haben gerade gegen die laufstarken Gäste aus Haßfurt gesehen, woran wir noch arbeiten müssen. Aber die Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen und kam nach dem 1:2-Rückstand zurück. Das war eine der vielen Erkenntnisse an diesem Abend. Haßfurt hat uns gefordert und die Mannschaft hat diese Forderung angenommen.“

Gegen Paderborn hatte Lörsch dem einen oder anderen Wechsel vorgenommen, der sich in vielen Situationen auch bemerkbar machte: „Die Vorbereitung ist genau für solche Maßnahmen da. Neue Spieler müssen sich integrieren, Standards müssen greifen und es ist wichtig, dass Spieler in den Reihen zueinander passen.“

Eine deutlich schwerere Aufgabe haben die Luchse am kommenden Wochenende vor sich. Am Samstag wird die Mannschaft ein wesentlicher Bestandteil des Lauterbacher Sockenfestes sein und am kommenden Sonntag ist man um 18 Uhr zu Gast bei den Harzer Falken in Braunlage. Der etablierte Nord-Oberligist hat seine Mannschaft auch an verschiedenen Positionen verstärkt und so wird dieses Spie für die Luchse ein echter Kraftakt.

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