Letztes Vorrundenspiel der EisadlerKein erneuter Fauxpas

Letztes Vorrundenspiel der EisadlerLetztes Vorrundenspiel der Eisadler
Lesedauer: ca. 1 Minute

Am Sonntag, 20. Dezember, um 19 Uhr bestreiten die Dortmunder Eisadler das letzte Vorrundenspiel der 1. Liga West. Gegner sind dann im Eisstadion an der Strobelallee die Bergisch Raptors aus Solingen.

Tabellenzweiter gegen Tabellenneunter, Hinspiel souverän gewonnen. Was kann da schon passieren, werden sich die Eisadler-Fans fragen. Eine ganze Menge, denn ähnlich sah die Situation vor fast genau einem Jahr am 21. Dezember 2014 aus. Die Eisadler fuhren ungeschlagen nach Solingen und kamen mit Ihrer ersten Saisonniederlage zurück in die Heimat. 5:2 siegten die Raptors seinerzeit gegen den haushohen Favoriten.

Auch in dieser Saison war das Hinspiel in Solingen alles andere als ein Spaziergang, denn nach dem Führungstreffer der Raptors gelang den Dortmundern erst kurz vor Ende des ersten Drittels der Ausgleich. Das Spiel wurde dann zwar am Ende doch mit 6:1 gewonnen, doch das Ergebnis täuscht und die Klingenstädter hatten schon so manch Favoriten am Rande einer Niederlage. Gegen die Favoriten aus Neuss und Dinslaken gab es zuletzt sogar Siege.

Die Eisadler sind also gewarnt und werden den Gegner sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen, zumal auch nur bei einem Sieg der zweite Platz in der Tabelle wirklich sicher ist.

Und dieses Ziel haben die Eisadler fest im Blick. Es war nicht von vielen erwartet worden, dass die Truppe von Coach Krystian Sikorski auch in dieser Saison wieder so erfolgreich agiert. Ratingen hatten fast alle Experten auf dem Zettel, aber auch die ehemaligen Oberligisten Hamm und Neuss, sowie Dinslaken wurden oftmals vor den Eisadlern gesehen.

Es gilt also, mit Unterstützung der Fans, diese Vorrunde perfekt zu machen. Doch nicht nur der zweite Tabellenplatz kann am Sonntagabend gesichert werden, sondern es stehen auch Torrekorde an. Sollten die Eisadler vier Tore erzielen, wäre das der 100. Meisterschafts-Treffer in dieser Saison. Sollten es gar fünf Tore werden, wäre das der 500. Meisterschaftstreffer in der noch jungen Vereinsgeschichte.