Kobras vor HeimspielwochenendeAuftakt gegen Soest

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Die Soester sind nach einjähriger Abstinenz wieder zurück in der Regionalliga West, nachdem sie letzte Saison noch eine Liga tiefer angetreten sind. Das letztjährige Team der Soester ist dabei weitestgehend zusammen geblieben und wurde weiter verstärkt. Dabei konnte man mit dem Wechsel von Igor Furda, dem letztjährigen Topscorer der Hammer Eisbären, für eine Überraschung sorgen. Er wird der Leitwolf für die homogene Soester Mannschaft und gleichzeitig der Motor der Offensivabteilung sein. Auch hinter der Bande konnte die SEG mit Dieter Brüggemann, Vater von DEL-Schiedsrichter Lars Brüggemann, viel Erfahrung gewinnen. Er wechselte von der Talentschmiede der Iserlohn Roosters an die Börde und will auch in Soest seine erfolgreiche Trainerarbeit fortsetzten. In ihrer Jubiläumssaison wollen die Bördeindianer als Rückkehrer in die Regionalliga natürlich eine gute Rolle spielen und das Mindestziel Klassenerhalt sicher erreichen. Nach einem Sieg gegen Bad Nauheim und einer Niederlage gegen Herford stehen die Bördeindianer momentan auf Platz 8 in der Tabelle und sind momentan punktgleich mit den Kobras, die nur einen Platz dahinter sind. Das wollen die Männer um Kapitän Sebastian Haßelberg natürlich ändern, denn mit einem Sieg können die Kobras zum oberen Tabellendrittel wieder aufschließen. Doch Spiele gegen die SEG waren in der Vergangenheit nie Selbstläufer und das wird wohl auch in dieser Saison so sein, denn die Soester werden von ihrer Spielleidenschaft und dem Einsatzwillen, der die Indianer in den letzten Jahren auszeichnete, wohl nichts eingebüßt haben. Somit wartet auf die Kobras ein hartes Stück Arbeit, was sie dennoch erfolgreich bewältigen wollen.

Am Sonntag steigt dann mal wieder ein echtes Derby in der Schlangengrube, wenn um 19 Uhr die Dortmunder Eisadler zu Gast sind. Der Drittplatzierte der letzten Saison unterzog sich in der Sommerpause einer Verjüngungskur und musste viele Leistungsträger aus der erfolgreichen Mannschaft ziehen lassen. Mit Thomas Schmitz, ehemaliger Trainer der Kobras, konnte man einen Nachfolger für Trainer Krystian Sikorski finden, der aus gesundheitlichen Gründen aufhörte. Er formte aus hoffnungsvollen Talenten und erfahrenen Spielern eine spielstarke Truppe, die nicht unterschätzt werden darf, auch wenn sie vom Papier her schwächer als die Vorjahresmannschaft zu sein scheint. Die Tabelle spricht für die Eisadler, denn mit 8 Punkten aus vier Spielen und Siegen gegen Grefrath, Neuss und gegen Lauterbach nach Penaltyschießen stehen die Dortmunder auf Platz vier. Dabei verlor man nur knapp mit 2:3 beim Meister aus Ratingen, musste aber gegen Bad Nauheim die erste Heimniederlage einstecken. Man darf gespannt sein, wie die junge Truppe, bei der mit Sebastian Schmitz und Joey Menzel auch zwei ehemalige Giftschlangen zu finden sind, das wegstecken wird. Die Kobras sind auf jeden Fall gerüstet für das Wochenende und haben sich nach dem Sieg gegen die Rockets aus Diez/Limburg das nötige Selbstvertrauen zurückgeholt. Ziel der Giftschlangen ist natürlich die Maximalausbeute von sechs Punkte, die die Kobras in der Tabelle nach oben verhelfen würden. Das dabei wieder die lautstarke Unterstützung der Dinslakener Fans den Kobras noch mal den Extraschub gibt, steht außer Frage.

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