Kobras unterliegen den Roten TeufelnDinslakener Kobras

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Wie es im Vorfeld erwartet wurde, erwiesen sich die Hessen als eine starke Mannschaft, die an diesem Abend das bessere Ende für sich verbuchen konnte. Die Dinslakener, die nahezu in Bestbesetzung in die Kurstadt gereist waren, erwischten den besseren Start und gingen durch Joey Menzel nach 150 Sekunden mit 1:0 in Führung. Die Truppe von Trainer Thomas Schmitz erarbeitete sich im weiteren Spielverlauf gute Einschussmöglichkeiten, doch den nächsten Nadelstich setzte die Heimmannschaft. Nicht nur, dass sie in der achten Minute den Ausgleich erzielen konnten, nur eine Zeigerumdrehung später hatten sie mit ihrem zweiten Treffer das Spiel gedreht.

Pierre Klein & Co. legten daraufhin noch eine Schippe drauf und egalisierten ihrerseits sieben Minuten vor dem ersten Pausentee zum 2:2. Kapitän Haßelberg zeichnete sich für dieses Tor in einfacher Überzahl verantwortlich. Nun waren die Dinslakener am Drücker, nutzen die Gunst der Stunde und konnten durch Rick Bieling noch einmal mit 3:2 in Führung gehen. Als sich beide Mannschaften nahezu in der Kabine wähnten, konnten die Hausherren kurz vor Drittelende dann doch noch den 3:3-Pausenstand herstellen.

Nach dem Pausentee kamen die Dinslakener besser aus der Kabine, erarbeiteten sich weitere gute Möglichkeiten, doch es dauerte bis zur 30. Minute, bis sie sich selbst mit einem Treffer belohnen konnten. Kapitän Haßelberg hatte den Puck für seine Farben in gegnerische Netz gejagt. Allerdings hatte auch diese Führung nur eine Minute Bestand. Der 4:4-Ausgleich war die Spielsituation, die nach Meinung von Trainer Schmitz die Weichen für die Teufel auf Sieg stellte. Denn nun bekam seine Mannschaft einen Knacks, von dem sie sich bis Spielende nicht mehr erholen sollte.

Trainer Schmitz haderte im letzten Abschnitt zudem mit ein paar unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen, die die Hausherren in Überzahl eiskalt in zwei Tore umzumünzen verstanden. Auf Seiten der Dinslakener konnte man sich – nach Traineraussage – im Spielverlauf zwar viele gute Chancen erarbeiten, erwies sich aber vor dem gegnerischen Gehäuse als zu wenig kaltschnäuzig.

Der Coach setzte dann kurz vor Schluss alles auf eine Karte und nahm Keeper Björn Linda rund zwei Minuten vor Ende aus dem Kasten. Doch der Schuss ging nach hinten los: 80 Sekunden vor der Schlusssirene markierten die Nauheimer mit einem Empty-Net-Goal den 7:4-Endstand.

Doch schon in sieben Tagen können die Kobras beweisen, dass sie es ebenfalls verstehen, einen Heimvorteil zu nutzen. Denn bereits am 12. Oktober, 19 Uhr, erwarten sie die Roten Teufel zum Rückspiel.

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