Kobras treffen auf Hamm und WiehlSpannende Phase der Liga

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Am Wochenende bekommen es die Dinslakener Kobras mit den Hammer Eisbären und den Wiehl Penguins zu tun. Los geht es am Freitag um 20 Uhr in der Schlangengrube mit dem Spiel gegen die Eisbären. Ein Großteil des Oberligakaders der letzten Saison konnte gehalten und punktuell verstärkt werden. Dabei sind Maris Kruminsch vom Hamburger SV und Torhüter Sebastian May aus Dortmund sowie der Dortmunder Topscorer Kevin Thau die prominentesten Neuzugänge der von Daniel Galonska trainierten Mannschaft.

Als Mitfavorit auf die vorderen Plätze gestartet, erleben die Eisbären bislang eine eher durchwachsene Saison mit sechs Punkten nach vier Spielen. Dabei steht erst ein Sieg nach regulärer Spielzeit gegen Wiehl und drei Punkte aus zwei Penaltyschießen gegen Bad Nauheim und Neuss auf der Habenseite der Eisbären. Doch auch die Kobras erleben momentan ein Auf und Ab in dieser Phase der Saison. Nach dem aberkannten Sieg gegen Nauheim und der Niederlage in Ratingen konnten sich die Kobras gleich zweimal im Penaltyschießen gegen Köln und Dortmund durchsetzen und weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben tanken, zumal diese für das vom Verletzungspech verfolgte Team von Trainer Thomas Schmitz nicht einfacher werden. Nach Stefan Bronischewski, Sebastian Schmitz und Jan Nekvinda fällt mit Marvin Linse der nächste Spieler für mindestens eine Woche aus. Doch die Kobras wollen trotz Minikader auch gegen Hamm punkten.

Am Sonntag sind die Kobras zu Gast in Wiehl, wo man um 17.15 Uhr auf die Penguins trifft. Die Mannschaft des TuS Wiehl gehört zu den Underdogs der Liga, die man nie unterschätzen sollte. Dabei konnten auch die Penguins einen Großteil ihres Kaders, der hauptsächlich aus Spielern der Region besteht, halten und mit Oliver Schlatt aus Solingen und dem Tschechen Dominik Cerovski punktuell verstärken. Neu hinter der Wiehler Bande ist Trainer Ralf Alberts. Er kommt aus dem Nachwuchsbereich der Kölner Haie und soll der Garant für das Saisonziel Klassenerhalt sein. Dass die Penguins dabei auch für einige Überraschungen sorgen wollen und auch können, haben sie zu Beginn der Saison bewiesen, als man sich trotz der 4:8-Niederlage bei den Hammer Eisbären gut verkaufte und gegen Köln die ersten drei Punkte einfuhr. Eigentlich sind die drei Punkte gegen die Penguins fest eingeplant, doch auf die leichte Schulter werden die Kobras ihren Gegner nicht nehmen. Trainer Thomas Schmitz dazu: „Die Liga ist in dieser Saison sehr ausgeglichen und es gibt keine leichten Gegner. Wir werden in jedes Spiel mit hundert Prozent reingehen und jeden Gegner ernst nehmen.“

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