Kobras spielen gegen Diez-Limburg und NeussEinmal Außenseiter, einmal Favorit

(Foto: Sport-meets-Photographie.de)(Foto: Sport-meets-Photographie.de)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Gegensätzlicher könnten die beiden Begegnungen kaum sein. Gegen Tabellenführer EG Diez-Limburg ist man der Papierform nach klarer Außenseiter, gewann aber die beiden letzten Partien in Hessen. Am Sonntag gegen Neuss trifft man auf eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller, tut sich aber traditionell schwer gegen das Team vom Südpark, obwohl die Statistik in dieser Spielzeit für die Dinslakener schon etwas besser aussieht. In dieser Spielzeit ist die Bilanz gegen das Team von der Lahn noch negativ. Einer 1:4- und einer 4:9-Niederlage in der Schlangengrube folgte ein 4:3-Überraschungssieg in der Diezer Eissporthalle. Los geht es um 20.30 Uhr.

Schwere Zeiten durchlebt derzeit der Neusser EV, der am Sonntag, 4. Februar, in die Schlangengrube kommt. Der NEV ist inzwischen im Tabellenkeller angekommen. Sogar die Play-offs sind in Gefahr. Waren es zu Saisonbeginn noch die vielen Neuzugänge, die es für den damaligen Trainer Fuchs zu integrieren galt, musste man sich später plötzlich auf zwei neue Trainer einstellen. Zunächst quittierte nach acht Jahren Trainer Fuchs seinen Dienst bei den Linksrheinischen und übergab das Zepter an seinen Assistenten Daniel Benske, kurze Zeit später wechselte dieser innerhalb der Liga zu den Neuwieder Bären. Jetzt ist ihm auch noch ihr wahrscheinlich bester Verteidiger, Daniel Pering, nach Rheinland-Pfalz gefolgt.

Keine leichte Aufgabe für die Mannschaft und ihren neuen Coach Boris Ackermann. Dass in dieser Mannschaft dennoch viel Qualität steckt, steht außer Zweifel. Aber Eishockey ist eben auch Kopfsache. Und wenn dieser nicht frei ist und sich die Spieler nicht auf das Wesentliche konzentrieren können, ist die Lage schwierig. Hinzu kommt, dass man die Spielweise des neuen Übungsleiters erst einmal verinnerlichen muss. Dennoch sollten die Kobras voll konzentriert und motiviert in diese Begegnung gehen, denn den Schalter während einer Partie umzulegen, gestaltet sich häufig als äußerst schwierig. Die nackten Zahlen sprechen in dieser Saison für die Kobras. Einer demütigenden 3:8-Niederlage am Südpark zu Saisonbeginn folgten zwei glatte Siege. Beim nächsten Vergleich in der Schlangengrube erreichten die Kobras einen glatten 6:2-Sieg, noch einen Treffer deutlicher war dann das Resultat beim 7:2-Erfolg auf der anderen Rheinseite, an das die Kobras selbstverständlich anknüpfen möchten. Davon, ob sie das Vorhaben auch in die Tat umsetzen werden, kann man sich am Sonntag um 19 Uhr überzeugen.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!