Kobras erfolgreich gegen BördeindianerDinslakener Kobras

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Entscheidender Faktor für diese Revanche gegenüber der 2:8-Pleite der letzten Woche in Soest war die Tatsache, dass die Niederrheiner diesmal wieder deutlich mehr Personal aufbieten konnten. 

Die Hausherren gingen von Beginn an engagiert zu Werke. Und sie schafften es diesmal frühzeitig, sich mit einem Treffer zu belohnen. Dominick Spazier war es vorbehalten, bereits nach gut eine Minute die Hausherren erstmalig in Führung zu bringen. Doch wenn man nun denkt, dies hätte die Selbstsicherheit des Teams gestärkt – weit gefehlt. Unerklärlicherweise kam nun ein Bruch ins Spiel der Dinslakener und die Soester Gäste kamen immer besser ins Spiel. Folgerichtig gingen sie dann auch bis zum ersten Pausentee mit 2:1 in Führung.

Trainer Tsvetkov muss während der ersten Drittelpause die richtigen Worte gefunden haben, denn die Kobras knüpften nun an ihre Stärke zu Beginn der Partie wieder an. Timothy Tanke, erneut Dominick Spazier sowie Blueliner Thomas Bläsche drehten nun das Blatt zu ihren Gunsten und schraubten das Ergebnis im zweiten Drittel auf 4:2 hoch. Gemessen an den Chancen hätten die Rot-Weißen die Begegnung deutlich höher für sich entscheiden können, doch die mangelnde Chancenverwertung zieht sich weiter durch die Saison wie ein roter Faden.

Auch die Defensivarbeit offenbarte die ein oder andere Schwäche, doch glücklicherweise hatte Felix Zerbe im Tor der Dinslakener einen sehr guten Tag erwischt und konnte alle weiteren sich bietenden Gelegenheiten der Bördeindianer zunichte machen. Im Schlussabschnitt bemühten sich beide Seiten nochmal um Ergebnisverbesserung, doch außer dem Treffer von Daniel Pleger, der dabei einen richtigen Hammer auspackte und Sven Rotheuler im Gästetor nicht den Hauch einer Chance ließ, sprang nichts weiteres Zählbares dabei heraus.

Es war insgesamt mal wieder ein guter Auftritt der Dinslakener, bei dem einem erneut vor Augen geführt wurde, wie wichtig die Personalbesetzung bei einem solchen Spiel ist. Anders ist der Unterschied zwischen einer derben Schlappe und einem klaren Sieg innerhalb von einer Woche gegen dieselbe Mannschaft nicht zu erklären. Bleibt zu hoffen, dass die Kobras von weiteren Ausfällen für den Rest der Spielzeit weitestgehend verschont bleiben. Dann können sie in allen Partien das Eis als Sieger verlassen.


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