Kobras empfangen hessische LuchseSpannende Duelle schon in der Vorsaison

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Am Sonntag, 25. Oktober, um 19 Uhr empfangen die Dinslakener Kobras die Lauterbacher Luchse. Mit Ausnahme des letzten Spiels der vergangenen Saison waren die Aufeinandertreffen in den vergangenen Spielzeiten immer auf hohem Regionalliga-Niveau und von reichlich Spannung geprägt. In der Sommerpause haben nun beide Vereine personell noch eine Schippe draufgelegt, so dass auch bei der Partie am Sonntag ein sportlicher Leckerbissen herausspringen sollte.

Die Hessen haben sich mit oberliga-erfahrenen Akteuren verstärkt. Dabei hat man insbesondere das Augenmerk auf die Defensivabteilung gerichtet. Beispielsweise wurde für die Torwartposition Tim Stenger verpflichtet. Er kam vom letztjährigen Oberliga-Nord-Verein Nordhorn, die bekanntlich den Spielbetrieb aus finanziellen Gründen nicht mehr aufrecht erhalten konnten. Er läutet wohl in Lauterbach die nächste Torwartgeneration ein, denn mit seinen 20 Lenzen ist er mit Abstand der jüngste Hüter des Tores. Vom Oberligisten Löwen Frankfurt 1b angelte man sich Verteidiger Pierre Wex. Er wird von den Gästen als Zwei-Wege-Spieler beschrieben, dessen heraus stechende Merkmale Spielübersicht und Schnelligkeit sein sollen. Neu im Team ist auch Verteidiger Dominik Hülskopf. Er durfte bei den Freiburger Wölfen in deren Vorbereitungsspielen Oberligaluft schnuppern. Kurzfristig haben die Luchse nochmal personell nachgelegt: Mit dem kanadischen Verteidiger Jake Fardoe, der schon in der Saison 2013/14 für die Vogelsberger die Schlittschuhe schnürte, kehrt ein Publikumsliebling nach Lauterbach zurück. Und aus der zweiten Mannschaft von Bad Nauheim wurde Stürmer Marc-Kevin Perkins verpflichtet.

Doch der bedeutendste Wechsel hat wohl hinter der Bande stattgefunden. Nach der letzten Spielzeit beendeten die Luchse die Zusammenarbeit mit Trainer Roger Nicholas und köderten Arno Lörsch vom Oberligisten EHC Neuwied an den Vogelsberg. Er hat auf dieser Position Erfahrung pur, soll aber auch dabei helfen, die Marke Luchse Lauterbach besser zu präsentieren. Denn ähnlich, wie es derzeit die Kobras praktizieren, will man auch in Lauterbach wieder mehr auf sich aufmerksam machen.

Offensiv waren die Gäste schon in der letzten Saison bestens aufgestellt: Die beiden slowakischen Kontingentspieler Marko Filip und Miroslav Hantak, aber auch Jens Feuerfeil und Benjamin Schulz wurden sehr häufig als Torschützen oder Vorlagengeber im Spielberichtsbogen aufgeführt. Der Start in die Meisterschaft verlief für die Gäste sehr zufriedenstellend. Nach drei Spieltagen hat man zwei Siege gegen Bergisch Land und Wiehl auf der Habenseite, musste sich allerdings den favorisierten Eisadlern aus Dortmund geschlagen geben. Damit rangiert man derzeit auf dem vierten Platz und ist direkter Tabellennachbar der Kobras. Diese rangierten bei Erstellung dieses Artikels auf Platz drei.

Aber auch auf der Kobra-Seite gibt es Erfreuliches zu berichten, denn langsam aber sicher lichtet sich das Lazarett. Verteidiger Marvin Linse war ja bereits am letzten Wochenende nach seiner Verletzung wieder einsatzfähig, in dieser Woche nahmen die Stürmer Jan Nekvinda und Sebastian Schmitz das Training wieder auf. Ob ihr Fitnesszustand bis zum Wochenende für einen Einsatz gegen Lauterbach ausreicht, wird kurzfristig entschieden.

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