Kobras empfangen den NEVDinslaken will den Anschluss herstellen

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Schaut man in den Saison-Rückspiegel, erkennt man einen Sieg und eine Niederlage gegen die Weiß-Schwarzen. Die Giftschlangen sollten sich aber keinesfalls den 9:4-Heimsieg in der Vorbereitung als Maßstab für das anstehende Heimspiel nehmen, da hatten die Gäste den Trainingsbetrieb gerade erst aufgenommen. Vielleicht war die „Bruder-Leichtfuß-Einstellung“ auch der Grund, warum man sich im anschließenden Meisterschaftsspiel mit 5:7 geschlagen geben musste.

Dabei hat sich an der Neusser Spielweise eigentlich gar nicht viel geändert. Trainer Fuchs hat sie nur weiter perfektioniert: Vor Ken Passmann, dem wahrscheinlich besten Goalie der Regionalliga West, postiert sich das gesamte Team, sobald der Gegner in Scheibenbesitz ist. Die Neusser sind sehr schnell in der Rückwärtsbewegung und starten ihre Angriffe größtenteils als Konter oder überfallartig. Zudem verfügen sie über ein glänzendes Pass- und Überzahlspiel. Man kann jedem Gegner nur empfehlen, sich gegen die Neusser von der Strafbank fernzuhalten. Zudem zeigt sich die erste Formation rund um Kapitän Holger Schrills als äußerst treffsicher.

In Summe sind die Linksrheinischen eine schwer zu bespielende Mannschaft. Man muss selber über einiges an spielerischen Möglichkeiten verfügen, um sie in die Knie zu zwingen. Selbst große personelle Sorgen haben sie nicht davon abgehalten, in dieser Saison gegen die vermeintlich Großen der Liga als Sieger hervorzugehen. Dies alles hat ihr Selbstvertrauen nur weiter gestärkt und sie werden mit breiter Brust in die Schlangengrube kommen.

Ihr derzeitiger Lauf beschert ihnen aktuell Platz vier und damit sechs Plätze vor den Kobras. Dies hört sich nach einem großen Leistungsunterschied an, de facto sind es aber nur vier Punkte. Die Kobras wollen natürlich wieder zu den Play-off-Plätzen aufschließen und sich daher richtig reinhängen. Spielbeginn ist um 19 Uhr.

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