Kobras bleiben vorerst im TabellenkellerDinslaken unterliegt Neuss mit 4:5

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Dabei sahen die Zuschauer ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel mit einem ersten Drittel, was zunächst torlos blieb. Torchancen gab es auf beiden Seiten genug, wobei die Kobras die zwingenderen hatten, doch Ken Passmann war wieder der sichere Rückhalt seines Teams. Auch sein Gegenüber, Lukas Schaffrath im Dinslakener Tor, blieb bis dahin Fehlerfrei.

Das zweite Drittel sollte nicht mehr ohne Tore bleiben. Den Anfang machten die Kobras in der 22. Minute, als Philipp Heffler auf Zuspiel von Daniel Pleger für die 1:0-Führung sorgte. Leider hatte dieses Ergebnis nur zwei Minuten bestand. Mit einem Doppelschlag in der 24. Minute drehten die Neusser den Spieß um und gingen mit 2:1 in Führung. Die Kobras wollten schnell wieder zum Ausgleich kommen und wären fast noch weiter in Rückstand geraten, als Lukas Schaffrath im Dinslakener Tor zwei schnelle Neusser Konter entschärfen konnte. In der 28. Minute durften auch die Dinslakener Fans wieder jubeln, nachdem Dennis Schott Ken Passmann mit einem Bauerntrick überwand und zum 2:2 für die Giftschlangen ausgleichen konnte. In der 36. Minute waren es wiederum die Kobras, die erneut in Führung gingen. In doppelter Überzahl traf  Michal Plichta zum 3:2 für Dinslaken.  Dieses knappe Ergebnis hatte bis zur Pause bestand, auch weil beide Teams weitere Torchancen liegen ließen.

Die Anfangsphase des letzten Drittels gehörte dem NEV. Durch Tore in der 41. und 43. Minute drehten die Männer um Kapitän Holger Schrills  das Spiel erneut zu ihren Gunsten. Die Antwort der Kobras folgte auf dem Fuße. Nur zehn Sekunden später war es Daniel Pleger, der nach seinem sehenswerten Solo für den erneuten 4:4-Ausgleich sorgte. In der 53. Minute wusste der NEV ebenfalls ein Überzahlspiel für sich zu nutzen. Petr Macaj hatte noch 45 Sekunde auf der Strafbank zu verbüßen, da schlug es im Gehäuse von Lukas Schaffrath zum 5:4 für Neuss ein. Diesen Vorsprung verteidigte die Neusser Hintermannschaft geschickt bis zum Ende und für die Kobras war kein Durchkommen mehr  in der Schlussphase des Spiels. So mussten sich die Giftschlangen ihrem Schicksal beugen und die Punkte nach Neuss ziehen lassen. „Wir haben heute nicht gut gespielt und vor allem in der Verteidigung zu viele Fehler gemacht. Auf uns wartet viel Arbeit bis zum nächsten Wochenende“, meinte Coach Grygiel nach dem Spiel. 

Nächstes Wochenende wollen die Kobras aus den Spielen bei den Hammer Eisbären und gegen Herford mindestens drei Punkte holen, um nicht ganz den Anschluss zu den Play-off-Plätzen zu verlieren.

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