Knappe Niederlage gegen Spitzenreiter HammDinslakener Kobras verlieren mit 5:6

(Foto: Simone Neuhaus/Dinslakener Kobras)(Foto: Simone Neuhaus/Dinslakener Kobras)
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Beim Spiel gegen die Hammer Eisbären standen Trainer Milan Vanek endlich wieder mehr Spieler als am letzten Wochenende zur Verfügung. Tim Cornelißen und Tom Goldmann kehrten nach ihren Verletzungen wieder in den Kader zurück und auch der zuletzt gesperrte Andrew Harrison durfte wieder mitspielen.  Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, allerdings war es der Tabellenführer, der das erste Tor erzielte. Nach einem Schuss von Michal Spacek rutschten Robin Loecke und Kobras Goalie Lukas Schaffrath mit dem Puck über die Linie. Dieses Tor warf die Kobras in ihren Tatendrang nicht zurück und nach 13 Minuten zog Joey Menzel aus vollem Lauf ab und der Schuss schlug hinter Marius Dräger im Hammer Tor ein. Die Kobras erspielten sich nun ein optisches Übergewicht aber das zweite Tor erzielte trotzdem der Gast. Bei Überzahl der Kobras nutze der Hammer Novacek einen Konter zur 2:1-Pausenführung für die Eisbären.

Und auch das zweite Drittel begann mit einem Tor. Wieder durften die Gäste jubeln, als Kapitän Tim Pietzko seine Eisbären mit 3:1 in Führung brachte. Aber die Kobras blieben im Spiel und konnten durch Philipp Heffler bereits zwei Minuten später den 2:3-Anschluss erzielen. Danach allerdings hatten die Hammer eine Phase, in der man merkte, warum sie auf Tabellenplatz eins stehen. Innerhalb von drei Minuten schraubten sie ihre Führung auch 5:2. Nach dem Tor wechselte Trainer Vanek den Torhüter, Dennis Kohl kam so zu seinem ersten Einsatz nach seinem schweren Infekt. Und er stand direkt im Brennpunkt des Geschehens, meisterte aber alle weiteren Versuche der Hammer routiniert. Mit einer scheinbar sicheren Führung gingen die Eisbären in die zweite Pause.

Im letzten Drittel waren erst zwölf Sekunden gespielt, da erzielte Philipp Heffler mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:5. Aber nur zwei Minuten später erzielte auch Michal Spacek seinen zweiten Treffer und stellte so den alten Abstand wieder her. Im Anschluss daran setzten die Kobras alles auf eine Karte und dominierten nun das Spiel. Belohnt wurden sie zehn Minuten vor Schluss, als Philipp Heffler seinen dritten Treffer erzielen konnte. Und als Jesse Parker fünf Minuten später das 5:6 erzielte, waren die Kobras heiß auf den Ausgleich oder mehr. Trotz mehrerer Guter Chancen, in der sich die Hammer Goalie als unüberwindbar präsentierte, wollte aber kein Tor mehr fallen.

„Keiner muss heute den Kopf hängen lassen, wir haben alles gegeben. Schade, dass wir uns nicht belohnen konnten“, war Trainer Milan Vanek nach dem Spiel nur mit dem Ergebnis unzufrieden. Besonderes Lob hatte er für die Fans beider Teams übrig, die das ganze Spiel über mit Wechselgesängen von den Stehplätzen zu den Sitzplätzen für eine tolle Atmosphäre im Stadion sorgten.