Keine Punkte gegen EisadlerDinslaken unterliegt mit 3:4

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Dabei verlief schon der Start suboptimal für die Giftschlangen. Bereits nach einer Minute klingelte es das erste Mal im Gehäuse von Felix Zerbe. Die Kobras erholten sich schnell von dem frühen Rückstand und lieferten sich mit den Eisadlern eine Partie auf Augenhöhe. In der elften Minute schlug dann die große Stunde der Kobras. Zunächst erzielte Kevin Wilson den 1:1-Ausgleich und nur 20 Sekunden später, als die Torjubelmusik noch lief, nutzte Dennis Schott eine Unaufmerksamkeit in der Dortmunder Abwehr und traf zur 2:1-Führung. Diese hatte allerdings nur fünf Minuten bestand. Die Eisadler konnten ein Überzahlspiel für sich nutzen und zum 2:2 ausgleichen. Mit diesem Ergebnis ging es das erste Mal in die Pause.

Im zweiten Drittel verloren die Kobras den Faden im Spiel und wurden von den Eisadlern immer wieder im eigenen Drittel unter Druck gesetzt. Nur selten gelang den Kobras die Befreiung aus der Dortmunder Umklammerung. Die Konsequenz daraus war eine Dortmunder 2:4 Führung durch Tore in der 23. und 27. Minute. Und die Kobras hatten noch Glück, denn die Latte verhinderte eine höheren Rückstand. Erst ein Penaltytor durch Philipp Heffler in der 35. Minute, als er zuvor bei seinem Alleingang unsanft am Torschuss gehindert wurde, brachte die Kobras wieder zurück ins Spiel und auf ein Tor an die Eisadler ran. Nun waren die Kobras wieder hellwach und kreierten eigene Möglichkeiten. Doch allen Angriffsbemühungen zum Trotz blieb es zur Pause beim 3:4.

Im letzten Drittel besannen sich die Kobras noch mal auf ihre alten Stärken und hatten nun mehr vom Spiel. Doch trotz bester Möglichkeiten blieb das Dortmunder Tor wie Zugenagelt. Im Gegenzug hatten die Giftschlangen das Glück auf ihrer Seite, als zweimal Pfosten und Latte retteten. In der letzten Minute setzte Trainer Grygiel noch mal alles auf eine Karte und nahm bei eigenem Powerplay Felix Zerbe zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor. Doch das Dortmunder Abwehrbollwerk hielt den wütenden Dinslakener Angriffen stand und die Niederlage war besiegelt. „Wir haben heute nicht gut genug gespielt. Ein gutes Drittel reicht nicht, um gegen Dortmund zu gewinnen“, so Coach Grygiel nach dem Spiel.

Am Sonntag wollen die Kobras gegen den Neusser EV einen neuen Angriff auf die Play-off-Plätze starten.  Keine leichte Aufgabe für die Männer um Kapitän Haßelberg, denn die Neusser liefern zurzeit überzeugende Ergebnisse und sind derzeit auf dem vierten Platz zu finden. Doch was sind schon leichte Aufgaben in einer ausgeglichenen Liga, in der Jeder Jeden schlagen kann.

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