Kein Glück auf dem SchlägerZwei Niederlagen

Kein Glück auf dem SchlägerKein Glück auf dem Schläger
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Auch wenn keine weiteren Punkte an diesem Wochenende gewonnen wurden, verdient hätte es die Mannschaft des Neusser EV im Heimspiel gegen die Eisadler aus Dortmund durchaus.

Die 1:6-Niederlage in Dortmund entspricht dem Spielverlauf. Durch Krankheit und Sperren war der Kader weiterhin geschwächt. Auch zwei Jugendspieler waren bei der Partie mit an Bord. Das 1:0 für den Gastgeber fiel in der achten Minute, als das Team gerade eine Unterzahl überstanden hatte. Den ersten Schuss konnte Ken Passmann noch abwehren, den Nachschuss jedoch konnten die Verteidiger nicht verhindern. Die Eisadler wurden nun stärker und konnten bereits 150 Sekunden später erneut jubeln, als Andre Bruch zum 2:0 traf. Dieses Ergebnis stand bis zur 19. Minute auf der Uhr. Tommy Kuntu-Blankson konnte bei angezeigter Strafe gegen den NEV das 3:0 erzielen. Zum Mitteldrittel stellte Coach Andrej Fuchs seine Mannschaft um. Der Juniorenblock spielte jetzt gegen die erste Reihe der Eisadler. Das vierte Tor für die Gastgeber fiel in der 26. Minute. Max Bleyer gestaltete das Ergebnis in der 33. Minute nach Vorlage Dennis Appelhans und Holger Schrills etwas freundlicher. Positiv in diesem ausgeglichenen Drittel: Der junge Block musste in diesem Drittel keinen Gegentreffer hinnehmen.

Im Heimspiel gab es eine 2:5-Niederlage. Gut und gerne wäre ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen gewesen. Wie schon zwei Tage zuvor fiel das 1:0 für die Eisadler in der achten  Minute Torschütze Felix Berger. Das 2:0 fast im Anschluss durch Nikolas Bitter. Die nur 102 Zuschauer sahen bis zu diesem Zeitpunkt ein Spiel ohne große Höhepunkte. Max Bleyer, schon in Dortmund erfolgreich, verkürzte in der 16. Minute auf 1:2. Dass die Mannschaft nicht vom Glück verfolgt wird, zeigte sich beim 1:3 der Eisadler, als in Überzahl spielend die Scheibe vom Schlittschuh Pascal Rüwalds ins eigene Tor rutscht. Das zweite Drittel sah einen furios um den Anschlusstreffer kämpfenden NEV. Erst ein Pfostenschus, dann ein Lattenkracher und der Ausgleich wäre da gewesen. Krystian Sikorski, Coach der Eisadler, nahm aufgrund der Ereignisse eine Auszeit um seine Mannschaft neu einzustellen. Die Maßnahme hatte Erfolg. Drei Minuten später fiel das 1:4 aus Neusser Sicht in Unterzahl des NEV. Auch im letzten Drittel ein unverändertes Bild. Neuss konnte die sich bietenden Einschussmöglichkeiten nicht nützen. Nach einer umstrittenen Strafzeit gegen den NEV bedankte sich Malte Bergstermann mit dem fünften Treffer für sein Team. Und noch ein weiteres Mal stand in der 50. Minute der Pfosten nach einem schönen Schuss von Max Bleyer im Weg. Besser machte er es in der 56. Minute mit seinem zweiten Tor.

NEV-Trainer Andrej Fuchs zeigte sich nach dem Spiel über die Schiedsrichterleistung verärgert.

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