Kantersieg in Neuss für die GEGGeburtstagskind Oliver Nilges feiert sechsten Shutout

Nach schwierigem Start durften die „Feuervögel“ in Neuss häufig jubeln. (Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)Nach schwierigem Start durften die „Feuervögel“ in Neuss häufig jubeln. (Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)
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Nicht in Optimalbesetzung musste die Grefrather EG am gestrigen Sonntag die kurze Reise zum Neusser EV 1b, dem aktuellen Tabellendritten der Regionalliga-Pokalrunde antreten. Dennoch gewannen die Gäste mit 11:0 (2:0, 3:0, 6:0).

Neben dem bis zum Saisonende gesperrten Roby Haazen und den zeitgleich spielenden Youngstern aus der GEG-Jugend-Mannschaft musste Trainer Karel Lang zusätzlich auf die Angreifer Dennis Holstein, André Nelleßen und Sven Schiefner verzichten. Dafür waren nach längerer Pause die Verteidiger Sascha Lorenz und Gerrit Ackers wieder mit von der Partie. Aufgrund akuten Stürmermangels stelle Karel Lang seine Reihen im Vorfeld um, so dass sich Julius Krölls und Christian Robens diesmal im Angriff versuchen mussten.

Im ersten Drittel sahen die etwa 30 mitgereisten Grefrather Zuschauer im Neusser Südpark zwei Mannschaften die sich auf Augenhöhe begegneten. Aufgrund der Reihenumstellungen tat sich die GEG in der Anfangsphase erkennbar schwer, ihren Spielrhythmus aufzunehmen, so dass es den Neussern immer wieder gelang, gefährlich vor dem von Geburtstagskind Oliver Nilges gehüteten GEG-Tor aufzutauchen. In der achten Minute erzielte André Schroll etwas überraschend die Grefrather Führung zum 1:0. Die Gastgeber aus der Regionalliga antwortenden postwendend mit einem Pfostenknaller und versuchten auch in den Folgeminuten Druck auf das Grefrather Gehäuse aufzubauen. Dabei erspielten sie sich einige Chancen zum Ausgleich. Kurz vor Drittelende setzte Jerome Baum mit einem schönen Treffer ins rechte obere Eck ein Ausrufezeichen für den Phoenix. So ging es mit einer etwas schmeichelhaften 2:0-Führung für die GEG in die erste Drittelpause.

Das 2:0 erwies sich als Wirkungstreffer für die 1b des NEV und als Initialzündung für die Grefrather EG, welche sich im zweiten Spielabschnitt nun von Beginn an druckvoll und deutlich spielfreudiger zeigte. Während einer Grefrather Überzahlsituation fand Matthias Holzki schließlich die Lücke vor dem Neusser Tor und traf ins kurze Eck zum 3:0 (25.). Zwei Minuten später lässt „Gaststürmer“ Christan Robens im Alleingang Christian Peußer im Neusser Tor keine Chance beim 4:0 (27.). Neuss fand jetzt keinen Zugriff mehr aufs Spiel, so dass schließlich in der 34. Minute nach einer schönen Powerplaysituation das 5:0 durch Routinier André Schroll die Vorentscheidung zugunsten der Grefrather brachte. Bei diesem Spielstand ging es auch zum letzten Pausentee.

Wer nun erwartet hatte, dass die Jungs von der Niers im letzten Spielabschnitt einen Gang zurückfahren würden, sah sich getäuscht. Bereits in der 41. Minute traf Gerrit Ackers zum mit einem satten Distanzschuss von der blauen Linie zum 6:0. Neuss wollte nun unbedingt selbst zum Erfolg kommen und stellte mit einigen gefährlichen Einzelaktionen den sicheren Grefrather Schulssmann auf die Probe. Kurz darauf Glück für Oliver Nilges, als nur der Pfosten half, den Neusser Ehrentreffer zu verhindern. Das weiterhin offensive Neusser Spiel eröffnete dem Phoenix Räume, die Matthias Holzki (46.) und Gerrit Ackers (47.) kompromisslos zum 7:0 und 8:0 nutzten. Doch auch damit war der Grefrather Torhunger noch nicht gestillt. In der 56. Minute packte Gerrit Ackers seinen berühmten „Hammer“ aus und zimmerte das Spielgerät zum 9:0 in die Neusser Maschen. 35 Sekunden später wagte sich der Neusser Schlussmann bei einer Abwehraktion zu weit aus seinem Kasten heraus und wurde prompt mit dem 10:0 durch André Schroll bestraft. Den Schlusspunkt des Abends setzte zwei Sekunden vor Ablaufen der Uhr schließlich erneut Gerrit Ackers mit seinem 11:0. Es war sein vierter Treffer im letzten Drittel.

Kurz zuvor gelang es den „Feuervögeln“ in der Schlussphase noch eine doppelte Unterzahlsituation schadlos zu überstehen, so dass sich Geburtstagskind Oliver Nilges mit seinem bereits sechsten Shutout in dieser Saison selbst belohnen durfte. „Das Spiel war nicht wirklich eine einfache Kiste für uns, auch wenn das Ergebnis etwas anderes sagt“, so Oliver Nilges nach der Begegnung. „Wir werden diese Woche fleißig trainieren und gut motiviert in die nächsten Spiele gehen. Königsborn wird eine harte Nummer werden und das Rückspiel gegen Neuss wird auch definitiv schwerer als heute“, meint er im Hinblick auf das kommende entscheidende Doppelwochenende.

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