Ice Dragons unterliegen in Hamm und bekommen eine HiobsbotschaftKreuzbandriss bei Alex Lindt

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Damit war dann auch klar, dass Alex Lindt in Hamm zum Zuschauen verdammt war, während Aric Schinke wieder einsatzfähig war. Trotz des personellen Engpasses lieferten die Ice Dragons den favorisierten Gastgebern dann ein schnelles, hochklassiges Match, mussten am Ende jedoch eine verdiente, wenn auch um ein paar Tore zu hohe 1:5-Niederlage in Hamm hinnehmen.

Reihen-Roulette, das vierte. Wieder durfte Jeff Job basteln, musste Fabian Staudt und Alexander Lindt ersetzen. Seine Lösung: Verteidiger Kevin Rempel durfte im Angriff zusammen mit Alexander Chmelkov und Alexander Seel ran, Nils Bohle gab den Mittelstürmer zwischen Tommy Kuntu-Blankson und Leon Nasebandt, einzig die Parade-Reihe blieb mit Killian Hutt, Ben Skinner und Gleb Berezovskij unverändert. Und sein Team war von Anfang an hellwach, brachte die Gastgeber immer wieder in Bedrängnis. Früh störten sie den Spielaufbau der Gastgeber, erspielten sich im ersten Drittel eine leichte optische Überlegenheit. Tore fielen jedoch auf beiden Seiten, trotz teilweise hervorragender Chancen nicht, sowohl Sebastian May im Hammer Tor als auch Kieren Vogel auf Herforder Seite waren hellwach und ließen keine Treffer zu.

Auch zu Beginn des zweiten Drittels änderte sich das Bild nicht, die Ice Dragons zeigten sich von der besten Seite, einzig das Toreschießen wollte ihnen nicht gelingen. Zwei individuelle Fehler und ein Abstimmungsproblem jedoch brachten dann innerhalb von nur drei Minuten die Gastgeber mit 3:0 in Front: Es lief die 25. Minute, als die Ice Dragons erst die Scheibe hinter dem eigenen Tor und dann kurzzeitig die Zuordnung verloren, wodurch plötzlich Robin Locke völlig frei vor Kieren Vogel stand und sich die Ecke aussuchen konnte, schon stand es 1:0. Nur 42 Sekunden später machte Ex-Del Spieler Kevin Orendorz daraus ein 2:0, als die Ice Dragons im Angriff einen Fehlpass spielten, die Scheibe über Kevin Thau und Michal Spacek zu Orendorz kam, der alleine auf Vogel zulief und gekonnt vollendete. Und als wäre dies nicht genug, ging in der 28. Minute ein versuchter Forecheck der Ice Dragons vollkommen daneben, als alle drei Herforder Stürmer versuchten im Hammer Verteidigungsdrittel die Scheibe zu erobern und ein Herforder Verteidiger ein paar Sekunden zu früh zum Wechseln fuhr, wodurch die Eisbären plötzlich zu viel Platz hatten. Ein langer Pass, Kevin Orendorz sagte danke und die Eisbären führten 3:0, ohne zu wissen, warum, wie Eisbären Trainer Hoja hinterher in der Pressekonferenz unumwunden zugab. Diese klare Führung brachte den Gastgebern jedoch deutlich mehr Sicherheit, nun drängten sie die Ice Dragons immer wieder hinten rein, verdienten sich die Führung nachträglich. Doch die Ice Dragons gaben nicht auf, versuchten sich zurück ins Spiel zu kämpfen und wurden dafür belohnt. Ausgerechnet der ausnahmsweise als Stürmer auflaufende Kevin Rempel war es, der in der 32. Minute einen Konter zum 3:1 abschloss. Jetzt konnten die Ice Dragons das Spiel auch wieder offener gestalten, einzig der endgültige Anschluss wollte nicht fallen, so dass es mit diesem 3:1 in die zweite Pause ging.

Dass das Team von Jeff Job sich noch nicht aufgegeben hatte, sah man dann zu Beginn des letzten Drittels. Die Ice Dragons drängten auf den Anschluss, bekamen dann jedoch in der 44. Minute den endgültigen K.o. verpasst. In Überzahl hatten sie sich gute Einschussmöglichkeiten erspielt, scheiterten jedoch an Sebastian May, dann kam Michal Spacek an die Scheibe, steckte schnell durch auf den startenden Lukas Novacek durch. Der hielt in Höhe des Bullypunktes einfach drauf und drehte jubelnd ab. Das Kieren Vogel bei diesem Gegentreffer nicht gut aussah: Künstlerpech, die Scheibe erwischte seine Torwartkelle so unglücklich, dass sie unhaltbar abgefälscht wurde. Aufgeben war zwar immer noch keine Option für das Team von Jeff Job, man sah jedoch, dass sie immer mehr an der eigenen Abschlussstärke verzweifelten, während die Gastgeber immer abgeklärter und ruhiger agierten. Als dann noch Killian Hutt in der 50. Minute verletzt vom Eis musste, er war ohne Fremdeinwirkung zu Fall gekommen und hatte Probleme, aufzutreten, ging bei den Ice Dragons, die nun wieder die Reihen umstellen mussten, nicht mehr wirklich viel zusammen. Die Torchancen wurden weniger, die Überlegenheit der Gastgeber nun deutlicher. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass die Eisbären in der 54. Minute noch den 5:1-Endstand durch Michal Spacek nachlegen konnten.

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