Ice Dragons überraschen mit deutlichem Sieg in HammHerforder EV gewinnt mit 7:2

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Von Beginn an standen die Ice Dragons mächtig unter Druck. Immer wieder setzten sich die Eisbären im Herforder Verteidigungsdrittel fest, immer wieder hatte das Team von Jeff Job Schwierigkeiten sich zu befreien, machte sich durch leichte Fehler das Leben dabei auch selbst schwer. Doch die Ice Dragons kämpften sich in die Partie, kamen nach und nach selbst zu ihren Möglichkeiten. Dennoch, das 1:0 durch Lukas Novacek in der 16. Minute, er hatte einen Konter der Eisbären flach abgeschlossen, war zu diesem Zeitpunkt verdient. Auch in der Folge kamen die Eisbären zu brandgefährlichen Kontern, doch Kieren Vogel ließ sich kein weiteres Mal überraschen. Die Ice Dragons hatten nun ihrerseits ebenfalls gute Chancen, fanden aber ihren Meister in Sebastian May. Zumindest bis zur Pausensirene: 3 Sekunden vor Ende des Drittels hatten die Ice Dragons noch einmal Bully vor May. Das Bully ging an die Ice Dragons, die Scheibe mit der Sirene ins Tor. Während Fabian Staudt für seinen Treffer vom Team geherzt wurde, beschwerten sich die Eisbären bitterlich bei den Schiedsrichtern, doch es half nichts, zum Ende des Drittels stand es 1:1.

Der späte Ausgleich hatte Wirkung gezeigt. Das Team von Jeff Job fand nun besser und besser in die Partie, entnervte die Gastgeber mehr und mehr. Aus einer sicheren Defensive heraus setzten sie ihre brandgefährlichen Nadelstiche, egal wer bei den Ice Dragons gerade auf dem Eis stand. Und diese Nadelstiche zeigten dann irgendwann auch Wirkung. So zum Beispiel in der 28. Minute, als Ben Skinner bei vier gegen vier nach einem Konter im Fallen das 2:1 erzielte. Oder 17 Sekunden später, als Killian Hutt den nächsten Alleingang trocken zum 3:1 abschloss. Die Eisbären wirkten nun absolut konsterniert, die Ice Dragons setzten nach. Als dann Matyas Kovács mit einem satten Schuss zum 4:1 in der 36. Minute vollstreckte, wurde der Glaube an den ersten Sieg immer größer. Doch noch gaben sich die Gastgeber nicht geschlagen. Sie drängten auf den Anschluss, scheiterten jedoch an Kieren Vogel.

Das letzte Drittel begannen die Ice Dragons dann in Unterzahl, wohl wissend, dass die Gastgeber nun alles nach vorne werfen würden, um den Anschluss herzustellen. Und genau so kam es dann auch: 33 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, als Kevin Orendorz drauf hielt, die Scheibe von einem Herforder Schläger abgelenkt wurde und sich als Bogenlampe hinter Kieren Vogel in die Maschen senkte, die Eisbären waren auf 2:4 heran. Doch die Ice Dragons reagierten im Stile eine Spitzenmannschaft. Den nun wieder deutlich größer werdenden Druck der Eisbären federten sie durch cleveres Defensivverhalten und einen in Galaform auftrumpfenden Kieren Vogel ab und warteten geduldig auf ihre Chancen. Als Kilian Hutt in der 44. Minute eine dieser Chancen eiskalt zum 5:2 verwandelte und dann Matyas Kovács nur 18 Sekunden später auf 6:2 erhöhte, war der Druck der Eisbären gebrochen. Die Ice Dragons kontrollierten das Spiel nun aus einer sicheren Defensive heraus, schafften es sogar, in der 56. Minute durch Ben Skinner noch auf den 7:2-Endstand zu erhöhen.

Jeff Job war dementsprechend zufrieden mit seinem Team: „Wir haben von der ersten Minute an gekämpft, im ersten  ein Spiel auf extrem hohem Niveau gesehen, dass im ersten Drittel in beide Richtungen hätte gehen können. Aber meine Jungs haben immer weiter gekämpft, nie aufgegeben und  gezeigt, dass sie den Willen haben zu gewinnen. Und am Ende haben sie auch verdient gewonnen. Doch das war nur ein Spiel, am Sonntag geht es wieder bei null los.“

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