Ice Dragons siegen in Moers – Sechs-Punkte-Wochenende perfektHerforder EV

Ice Dragons siegen in Moers – Sechs-Punkte-Wochenende perfektIce Dragons siegen in Moers – Sechs-Punkte-Wochenende perfekt
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der Kräfteverschleiß nach dem starken Spiel in Troisdorf war der Mannschaft von Coach Uwe Geiselmann in Moers klar anzumerken. Die Ice Dragons waren zwar von Beginn an die tonangebende Mannschaft und nahmen den Moerser Goalie Winand Schneider Anfangs unter Dauerbeschuss, blieben aber zu ungenau in ihren Abschlüssen. Dies spielte den Gastgebern in die Karten, die, wie gewohnt, ausschließlich auf Konterchancen warteten, bei Ihren seltenen Vorstößen jedoch an Lars Rusche im Herforder Tor scheiterten. So mussten die gut 30 mitgereisten Herforder Fans bis zur 17. Minute warten, ehe sie erstmals Grund zum Jubeln bekamen. Freigespielt von René Burchot und Lukas Derksen war es Jan-Niklas Linnenbrügger, der in Überzahl die Scheibe zum 1:0 im Tor unterbrachte. Da auch in der Folgezeit der Puck einfach nicht über die Linie wollte, ging es mit diesem Zwischenstand in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann dann gleich mit einer Hiobsbotschaft für die Ice Dragons. Beim ersten Herforder Angriff landete auf einmal Andreas Alexander im Moerser Tor und verletzte sich bei dieser Aktion, so dass er nicht mehr weiter mitspielen konnte. Der nächste Rückschlag für die Ice Dragons war dann ein Gegentreffer durch Jan Stockenschneider, der nach toller Vorarbeit von Robin Klönder und Philipp Stöckl in der 24. Minute den 1:1-Ausgleich erzielte. Kurze Zeit später war die Partie dann auch für Leon Nasebandt beendet, der sich zwei Disziplinarstrafen und damit eine Spieldauerstrafe einfing. Dann aber wurde wieder Eishockey gespielt. Während die Ice Dragons weiterhin im Abschluss zu ungenau agierten und fahrig wirkten, versuchten die Gastgeber, mit schnellen Kontern nun ihrerseits in Führung zu gehen, fanden jedoch keinen Weg vorbei an Lars Rusche. So stand das Spiel auf des Messers Schneide, bis zur 35. Minute. In Unterzahl kombinierten sich Fabian Staudt und Lucas Klein bis vor das Moerser Tor, wo Staudt dann humorlos abzog und die Ice Dragons mit 2:1 in Führung brachte. Doch so wirklich ins Rollen kamen die Ice Dragons weiterhin nicht, im Gegenteil, Lars Rusche musste sich noch einmal mächtig strecken, um diese Führung in die Pause zu retten.

Im letzten Drittel ging es dann auf einmal ganz schnell. Nicht einmal 2 Minuten waren gespielt, da gewann Fabian Staudt ein Bully im gegnerischen Drittel, die Scheibe kam über Lucas Klein zu Dennis Schmunk an der blauen Linie und der zog erst humorlos ab um dann jubelnd abzudrehen. In der Folgezeit agierten die Ice Dragons nun zielstrebiger, zwingender, sie wollten nun die Entscheidung. Als dann Joshua Ransiek, der zuvor bereits einige Male an Schneider gescheitert war, in der 47. Minute endlich seinen Treffer erzielte und auf 4:1 erhöhte, schien die Entscheidung gefallen. Die Ice Dragons hatten die Rechnung allerdings ohne den Moerser Keven Schmitz gemacht! Der war in der 50. Minute plötzlich auf und davon, konnte nur durch ein Foul gestoppt werden und bekam dafür einen Penalty zugesprochen, den er dann zum 2:4 verwandeln konnte. Doch im direkten Gegenzug rückte Jan-Niklas Linnenbrügger die Verhältnisse mit seinem Treffer zum 5:2 wieder zurecht. In der Folgezeit beschränkten sich die sichtlich erschöpften Ice Dragons darauf, das Ergebnis zu halten und das Spiel zu kontrollieren, so dass dieses 5:2 bis zum Schluss bestand hatte.


💥 Alle Highlights der Champions Hockey League kostenlos 🤩
👉 auf sportdeutschland.tv
Jetzt die Hockeyweb-App laden!