Ice Dragons behalten trotz Ladehemmung die weiße WesteHerforder EV

Ice Dragons behalten trotz Ladehemmung die weiße WesteIce Dragons behalten trotz Ladehemmung die weiße Weste
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Die mit nur zwölf Feldspielern angereisten Gäste zeigten sich von der ersten Minute an kampf- und laufstark, verlangten den Ice Dragons viel ab. Nur langsam fanden die Spieler von Coach Uwe Geiselmann in die Partie, bis dahin musste Sören Werth im Herforder Tor immer wieder eingreifen. Erst nach gut zehn Minuten erspielten sich die Ice Dragons langsam eine optische Überlegenheit, ein Treffer wollte jedoch einfach nicht fallen, zu ungenau waren die Abschlüsse der heimischen Kufencracks, zu konzentriert war der Gästekeeper Mario Matuschik. Bis zur 19. Minute hielt er die Null, dann jedoch war er machtlos. Justin Voigt war aufs Tor gezogen, hielt drauf, den Abpraller versuchte Lucas Klein unterzubringen, blieb aber ebenfalls an Gästekeeper Matuschik hängen. Dessen Abpraller jedoch hämmerte Dennis Flachmeier aus kurzer Distanz mit Gewalt in die Maschen zum 1:0-Pausenstand, am Jubel war zu erkennen, wie sehr die Ice Dragons auf diesen erlösenden Treffer gewartet hatten.

Das zweite Drittel begann wie das erste, es ging hin und her, die Gäste machten den Ice Dragons das Leben mächtig schwer.  Als dann noch Fabian Staudt auf die Strafbank musste, witterten die Spieler des Neusser EV Morgenluft. Während die Ice Dragons in Unterzahl aggressiv verteidigten und versuchten Ihrerseits, ein Tor zu erzielen, zog auf einmal Dominick Thum auf und davon, ließ Sören Werth aussteigen und glich das Spiel aus. Da Sören Werth sich bei dieser Aktion verletzte nahm kurze Zeit später Lars Rusche den Platz zwischen den Pfosten ein. Der bekam nun jedoch weniger zu tun, denn wütende Angriffe der Ice Dragons waren die Folge des Ausgleichs. Doch wieder mussten die Ice Dragons Geduld beweisen. Es dauerte bis zur 33. Minute, ehe Philipp Brinkmann von der blauen Abzog und dann René Burchot goldrichtig stand, um zum 2:1 zu vollenden. Als dann nur knapp eine Minute später Fabian Staudt zum 3:1 traf, brachen bei den Gästen alle Dämme! Immer wieder tauchten die Ice Dragons gefährlich vor Mario Matuschik auf, der all sein Können aufbieten musste. Doch gegen das schönste Tor des Abends war er machtlos: In der 36. Minute, wurde Lucas Klein von Florian Kiel auf die Reise geschickt, zog von außen zum Tor und lupfte die Scheibe in den Winkel zum 4:1. Gästecoach Gerst hatte nun genug gesehen, nahm seine Auszeit, um seine Jungs wieder in die Spur zu bringen. Doch der Erfolg blieb aus, denn Justin Voigt konnte noch in der 39. Minute zum 5:1 Pausenstand erhöhen.

In der Drittelpause dann schienen die Gäste ihrem Trainer genauer zugehört zu haben. Während die Ice Dragons durch die komfortable Führung ein wenig die Konzentration verloren, drehte die Gäste mächtig auf und deckten Lars Rusche im Herforder Tor mit Schüssen ein, mit Erfolg: Tobias Bel verkürzte in der 44. Minute auf 5:2, nur 44 Sekunden später stand es nach einem Treffer von Alexander Wolf sogar nur noch 5:3, das Spiel drohte zu kippen. Doch die Ice Dragons fingen sich wieder, gingen in der Defensive wieder kompromissloser zur Werke und erhöhten nach vorne die Schlagzahl. Doch das bekannte Leid des ersten Drittels war wieder da, die Chancenverwertung  gepaart mit schier unglaublichen Reflexen von Gästekeeper Mario Matuschik. So dauerte es bis zur 56. Minute, ehe sie das Spiel endgültig entscheiden konnten. Erst traf René Burchot in Überzahl aus kurzer Distanz, um dann, bei 5 gegen 5 nur 14 Sekunden später noch einmal zuzuschlagen und nach toller Vorarbeit von Leon Nasebandt den 7:3-Endstand herzustellen.

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