Holpriger Saisonstart für die EintrachtEintracht Frankfurt

Holpriger Saisonstart für die EintrachtHolpriger Saisonstart für die Eintracht
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Das Hesseliga-Spiel, das mit einem 7:4-Sieg der Eintracht endete, begann im Nebel der Außenfläche noch recht ordentlich und die Eintracht ging durch zwei Tore von Frederik Böttcher und Michael Schwarzer schnell in Führung. Mit zunehmender Spieldauer verdichtete sich der Nebel und nach dem 3:0 durch Eric Moosbauer war ein Weiterspielen auf der Außenfläche unmöglich, so dass die Schiedsrichter die Partie abbrechen wollten. Glücklicherweise war der Publikumslauf in der Halle nur mäßig besucht, so dass die Eismeister dankenswerterweise den Umzug in die große Halle ermöglichten und die Partie mit dem Spielstand von 3:0 für die Eintracht weitergespielt werden konnte.

Mit der besseren Sicht schien die SGE aber merkwürdigerweise zunehmend den Durchblick zu verlieren, denn nun klappte bei der Eintracht nicht mehr viel. Zwar konnte man durch Schwarzer und Leip zu Beginn des Mitteldrittels noch zwei Tore nachlegen, aber fast im Gegenzug erzielten die Gäste das 1:5.Tim Krahforst schloss in der 33. Minute ein schulbuchmäßiges „Coast-to-Coast“-Solo zum 6:1 ab, das war es dann aber auch vorläufig mit der Herrlichkeit der Eintracht. Die Adlercracks übertrafen sich vorne im Auslassen von Großchancen und hinten zeigte man bisweilen einige Unkonzentriertheiten, so dass die Ice Devils bis zur 59. Minute auf 4:6 herankamen. Jegliche Hoffnung der Gäste würgte in der letzten Minute dann aber Jan-Hendrik Ganß ab, der den 7:4-Endstand erzielte.

Bei der Eintracht fehlte es im ersten Saisonspiel noch an der Abstimmung, was bei den vielen Neuzugängen auch nicht weiter verwunderlich ist, allerdings war aber auch ein Schuss Überheblichkeit im Spiel, wie Coach Roger Nicholas nach dem Spiel feststellte. So schwach, wie man die Ice Devils nach den bisherigen Ergebnissen vermutet hatte, waren die Gäste aus der Wetterau keineswegs, sie spielten im Gegenteil ordentlich mit und stellten den letztjährigen Finalisten durch ihre unangenehme Spielweise immer wieder vor Probleme. Mit dieser Leistung können die Ice Devils in dieser Saison noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Nach dem „Aufgalopp“ gegen die Ice Devils steht am kommenden Sonntag der erste richtige Prüfstein für die Adlerträger auf dem Programm, wenn es zum letztjährigen Halbfinalgegner Darmstadt Dukes geht. Dann ist definitiv eine deutliche Leistungssteigerung notwendig, um etwas Zählbares in die Mainmetropole mitnehmen zu können.

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