Herforder Ice Dragons wollen die WendeDrittes Spiel in Neuwied

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Besonders bei der 1:5-Heimniederlage am Sonntag waren die Ice Dragons viel zu brav und fanden überhaupt nicht in die Partie hinein. Neuwied hingegen zeigte 60 Minuten lang eine hohe Einsatzbereitschaft und lief immer wieder der Scheibe trotz deutlicher Führung hinterher. Herford wird den Kampf annehmen müssen, will man in Neuwied bestehen. Mindestens 60 Minuten wird man nicht einen Millimeter Eis herschenken dürfen, wird man jeder noch so unmöglichen erscheinenden Scheibe hinterherlaufen müssen, wird sich in jeden Schuss des Gegners hineinwerfen müssen und immer dem Gegner körperlich Paroli bieten wollen. Wille – etwas, was die Fans besonders im letzten Heimspiel vermisst hatten und dadurch geschockt und fast stumm dem Geschehen auf dem Eis folgten.

Die Ausgangslage für den HEV ist klar. Sollte das Team von Chefcoach Jeff Job die Begegnung in Neuwied verlieren, ist die Mission Titelverteidigung, der Kampf um den dritten Titel und das damit verbundene Aufstiegsrecht zur Oberliga, die gesamte Saison beendet. Nur ein Sieg in Neuwied würde bedeuten, dass Herford weiterhin um das Finalticket mitspielen darf. Sollte ein solcher Sieg gelingen – und nur dann – käme es am Sonntag um 18 Uhr in heimischer Halle zum vierten Halbfinalspiel mit dem EHC Neuwied und somit zur Chance, die Play-off-Serie auszugleichen, um ein fünftes und entscheidendes Spiel am Dienstag, dann wieder in Neuwied, zu erzwingen.

Zu verlieren hat der HEV in dieser Serie nichts mehr und somit kann die Devise nur lauten: Augen zu und durch und komplett auf Sieg spielen. Die Begegnung im Icehouse Neuwied beginnt um 20 Uhr. Sollte der HEV in Neuwied gewinnen, folgt Begegnung Nummer vier am Sonntag im Herforder Eisstadion „Im Kleinen Felde“ um 18 Uhr, wobei die Tageskassen um 17 Uhr öffnen würden.            

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