Herforder Ice Dragons erreichen die Play-offs6:0-Erfolg gegen Ratingen

Luca Häufler auf dem Weg zum 2:0. (Foto: Herforder EV)Luca Häufler auf dem Weg zum 2:0. (Foto: Herforder EV)
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Von Beginn an dominierte der HEV, der auf insgesamt fünf Akteure verzichten musste, die Begegnung und erarbeitete sich ein deutliches Übergewicht auf heimischem Eis und ließ die Gäste überhaupt nicht ins Spiel kommen. Das frühe 1:0 durch Kapitän Fabian Staudt, der in einer Überzahlsituation glänzend in Szene gesetzt wurde, brachte zudem Sicherheit. Ratingen kam nur selten gefährlich vor das Tor der Ostwestfalen und fand spätestens in Torhüter Kieren Vogel, der fehlerfrei spielte, seinen Meister. Ein weiteres Powerplay brachte den zweiten Treffer, als Luca Häufler Aliens-Goali Zerbe in der 15. Minute umkurvte und zum 2:0 einschob, mit dem es in die erste Pause ging.

Auch im zweiten Spielabschnitt sahen die knapp über 500 Zuschauer ein HEV-Team, das weiterhin eine rechtzeitige Entscheidung suchte. Als Guillaume Naud in der 25. Minute mit einem seiner gefürchteten Distanzschüsse zum 3:0 traf, war die Vorentscheidung gefallen. Auch als das Ratinger Team im weiteren Spielverlauf deutlich körperbetonter und aggressiver agierte, kam bei den Ice Dragons keine Hektik auf. Guillaume Naud erhöhte in der 31. Minute abermals in Überzahl auf 4:0 und auch Luca Häufler gelang rund 120 Sekunden später sein zweiter Treffer.

Im Abschlussdrittel nahm Herford zwar einen Gang raus, behielt das Spielgeschehen jedoch jederzeit im Griff. Killian Hutt netzte schließlich in der 53. Minute zum 6:0-Endstand ein und ließ die heimischen Eishockeyfans nochmal jubeln.

Da die Hammer Eisbären zeitgleich ihr Heimspiel gegen die Neuwieder Bären verloren, verbesserte sich der HEV auf Platz drei, der nun unbedingt gehalten werden soll.

Jeff Job blickte auf der anschließenden Pressekonferenz schon einmal auf das kommende Wochenende: „Wir haben es jetzt selbst in der Hand, diesen dritten Tabellenplatz zu halten und wollen am Freitag gegen Dinslaken und am Sonntag in Diez-Limburg unbedingt gewinnen“.

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