Herforder Ice Dragons empfangen LauterbachAm Sonntag Spitzenspiel in Ratingen

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Die Lauterbacher Luchse, am Freitagabend zu Gast in der Eishalle „Im kleinen Felde“, haben in dieser Saison gewaltig zu kämpfen. Die vielen Abgänge im Sommer, ein neuer Trainer, ein neues Spielsystem und zu allem Überfluss auch noch einige langfristige Ausfälle: Am Vogelsberg hätte man sich eine deutlich entspanntere Saison vorstellen können. Doch das junge Luchse-Team hat sich trotz der Ausfälle nicht ins Bockshorn jagen lassen, mit viel Leidenschaft kämpft die Mannschaft von Thomas von Euw um jede Scheibe, konnte zuletzt mit einem Heimsieg gegen Ratingen die schon lange erhoffte Überraschung feiern! Ausrufezeichen setzt dabei vor allem der Lauterbacher Kontingentspieler Marco Sakic, der mit 29 Punkten derzeit ligaweit auf Platz fünf rangiert, ein Spieler, den die Ice Dragons auf jeden Fall im Auge behalten sollten. Überhaupt wird es darum gehen, selbst defensiv sicher zu stehen und die Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen. Da die Ice Dragons, die nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Jan-Niklas Linnenbrügger (Knieverletzung), Nils Bohle (Knöchelbruch in der Hand), Kieren Vogel (Bänderdehnung) gegen Lauterbach auch noch Kapitän Fabian Staudt auf Grund seiner Sperre ersetzen müssen, alles andere als personell auf Rosen gebettet sind, wird auch den Herforder Fans wieder eine entscheidende Rolle zukommen. Denn die Unterstützung von den Rängen ist ein Faustpfand der den Ice Dragons schon in so mancher schwierigen Situation geholfen hat. Spielbeginn ist um 20.3 Uhr.

Am Sonntag (18 Uhr) reisen die Ice Dragons dann zu den Außerirdischen nach Ratingen. Der amtierende Vizemeister hatte zuletzt zwar ein wenig Probleme, konstant die volle Leistung abzurufen, dennoch rangieren die Ice Aliens derzeit auf Rang drei der Tabelle. Nachdem es im Umfeld des Ratinger Sandbachs zuletzt ein wenig unruhig war – nach dem Rücktritt des ersten Vorsitzenden Kay Adam stellte auch Cheftrainer Alexander Jacobs seinen  Posten zur Verfügung – ist nun wieder ein wenig Ruhe eingekehrt und die Aliens wollen unter ihrem neuen Coach Achim Johnigk zurück zu alter Stärke finden. Dass es zuletzt wieder aufwärts ging, zeigte nicht nur der Sieg in Neuwied, auch in den nachfolgenden Auswärtspartien in Lauterbach und Soest konnten die Außerirdischen immer mindestens einen Punkt mitnehmen. In ihrem ersten Heimspiel nach knapp drei Wochen werden sie dann auch sicherlich alles in die Waagschale werfen, um vor eigenem Publikum den sprichwörtlichen Bock umzustoßen und endgültig wieder in die Erfolgsspur zu finden. Eine schwierige Situation für die HEV-Cracks, die mit ihrer eigenen Platzierung garantiert für zusätzliche Motivation der Ice Aliens sorgen, schließlich gibt es im Sport kaum etwas schöneres, als einen Tabellenführer zu schlagen. Daher wird das Team von Jeff Job sein bestes Eishockey spielen müssen, um in Ratingen bestehen zu können.

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