Herforder Ice Dragons auf ReisenFreitag nach Hamm, Sonntag nach Lauterbach

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In wie weit der Herforder EV in diesen beiden Partien komplett antreten kann, steht derzeit noch in den Sternen. Sicher ist, dass Kapitän Fabian Staudt am Wochenende nicht zur Verfügung stehen wird, bei den Verletzten Aric Schinke und Alexander Lindt entscheidet sich ein Einsatz erst kurzfristig.

Die Hammer Eisbären sind derzeit in der Regionalliga West das Maß aller Dinge. Mit 33:3 Toren und vollen zwölf Punkten aus den bisherigen vier Spielen thronen sie zu Recht auf dem ersten Tabellenplatz.  Das Team von Coach Ralf Hoja wurde in der Sommerpause nur leicht verändert, die Abgänge wurden qualitativ mindestens gleichwertig ersetzt. Zusätzlich konnten die Eisbären für ein echtes Ausrufezeichen sorgen, als sie mit der Verpflichtung von Kevin Orendorz einen DEL-Spieler in die Helinet Eissportarena lotsen konnten. Trotz des frühzeitigen Ausfalls von Kontingentspieler Lukas Novacek, der in den Punktspielen bisher noch gar nicht zum Einsatz kam, hatten Sie in den bisherigen Spielen keinerlei Probleme. Dabei war es egal, wer der Gegner war. Denn nach den deutlichen Auftaktsiegen gegen Lauterbach (14:0) und Frankfurt (8:0) behielten sie auch gegen die Mitfavoriten aus Ratingen (6:1) und Neuwied (5:2) die Oberhand. Sie zeigten, dass in dieser Saison klar mit ihnen zu rechnen ist. Das Spiel am Freitag beginnt um 20 Uhr.

Am Sonntag (18 Uhr) geht’s dann auf die gute dreistündige Reise in den Vogelsbergkreis nach Hessen. Dort geben die Ice Dragons ihre Visitenkarte bei den Lauterbacher Luchsen ab, die derzeit punktgleich mit den Ice Dragons auf Platz neun rangieren. Am Vogelsberg wurde in diesem Sommer wild durchgemischt. Neuer Trainer, viele neue Spieler, unter anderem vom Vizemeister aus Limburg – das Team ist schwer einzuschätzen. Dann jedoch kamen die ersten Hiobsbotschaften. So verließ unter anderem der gerade erst verpflichtete Ernst Reschetnikow das Team noch vor Saisonbeginn wieder, Routiniers wie Benjamin Schulz oder Jens Feuerfeil standen bisher nicht zur Verfügung. Daher traten die Luchse, trotz diverser Förderlizenzspieler aus Kassel, in den ersten Partien nur mit leichtem Gepäck an, in den Eröffnungspartien konnten die Luchse nur mit zwei Reihen spielen, mehr gab die Personaldecke nicht her. Am vergangenen Wochenende füllte sich der Kader dann langsam wieder, von voll besetzt war aber immer noch nicht zu sprechen. Dennoch konnten die Luchse gegen Neuss ihren ersten Saisonsieg einfahren, waren in Soest bis kurz vor Schluss in Schlagdistanz, bevor sie das Spiel mit vier Gegentoren innerhalb von weniger als zwei Minuten aus der Hand gaben. Vom Papier her sind die Ice Dragons zwar Favorit, da jedoch niemand sagen kann, wie der Kader der Luchse am Sonntag aussieht und was auf das Team von Jeff Job zukommt, werden sich die Ice Dragons hüten, die Luchse auf die leichte Schulter zu nehmen.

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