Herforder EV festigt Platz einsIce Dragons gewinnen auch in Lauterbach

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Ohne den gesperrten R.J. Reed (mittlerweile wurde das Strafmaß vom Verband auf drei Spiele plus einem auf Bewährung festgesetzt), den erkrankten Lucas Klein und die verhinderten Lukas Derksen und Kris Gehring waren die Ice Dragons von Beginn die spielbestimmende Mannschaft. Gestützt auf Justin Figge im Tor, der seinen ersten Einsatz für die Ice Dragons bekam, setzten sie die Hausherren aus einer stabilen Defensive heraus immer wieder unter Druck. Jedoch fehlten ein wenig die Zielstrebigkeit und Genauigkeit im Abschluss. Es dauerte bis zur siebten Minute, ehe die Ice Dragons aus ihrer optischen Überlegenheit Kapital schlagen konnten. Nach toller Vorarbeit von Kapitän Fabian Staudt, der mit einem Solo die gesamte Lauterbacher Hintermannschaft düpierte und dann ein Auge für den besser postierten Mitspieler hatte, war es Gleb Berezovskij, der die Ice Dragons in Führung brachte. Doch die Gastgeber schlugen postwendend zurück. Mitten in der Herforder Sturm- und Drangphase war es Carsten Hohmann, der eine Vorarbeit von Marko Sakic zum 1:1 verwertete. Doch das Team von Jeff Job ließ sich davon nicht beirren, rannte weiter an, einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, so dass es mit diesem Unentschieden in die ersten Pause ging.

Das Bild änderte sich auch im zweiten Drittel nicht, die Ice Dragons waren optisch überlegen, konnten jedoch selbst beste Chancen nicht verwerten. Die Gastgeber waren vor allem auf Defensive bedacht und zeigten sich bei Ihren Gegenangriffen dann etwas effektiver, was sich in der 31. Minute auch auf der Anzeigetafel ausdrückte. Michal Zizka hielt von der blauen Linie drauf  und Justin Figge war so stark die Sicht verdeckt, dass er erst reagieren konnte, als die Scheibe schon im Netz flatterte. Die Gastgeber hatten das Spiel gedreht. Die Reaktion der Ice Dragons folgte jedoch umgehend: In der 34. Minute spielte Nejc Korpar Alexander Lindt frei und der glich zum 2:2 aus. In der Folge erhöhten die Ice Dragons den Druck ein wenig, das größte Problem blieb aber auch bis zur zweiten Pause die Chancenverwertung.

Das letzte Drittel begannen die Ice Dragons zwar in Unterzahl, aber sie konnten sich trotz einem Mann weniger schadlos halten. Kaum wieder komplett, versuchte das Team von Jeff Job die Kontrolle wieder zu übernehmen, schwächte sich dann jedoch durch eine weitere Strafe selbst. Und dieses Mal machten es die Gastgeber geschickter als zuvor. Sie spielten Marko Sakic vor dem Tor frei, der keine Mühe hatte, Justin Figge zum 3:2 in der 48. Minute zu überwinden. Ein Rückstand gut zehn Minuten vor Schluss, Jeff Job war wahrlich nicht zufrieden, gab lautstark Kommandos an der Bande. Und sein Team reagierte. Sie erhöhten die Schlagzahl,  phasenweise wirkte es, als hätten die Ice Dragons einen Mann mehr auf dem Eis, einzig das Tor wollte nicht fallen. Eine Strafzeit gegen die Luchse in der 53.  Minute brachte dann jedoch die Wende. Die Ice Dragons zeigten nun ihre Qualität im Powerplay. Zwar benötigten sie knapp 90 Sekunden, um sich die Gastgeber zurecht zu legen, dann jedoch hielt Killian Hutt von der blauen Linie drauf, Nils Bohle fälschte ab und Stenger war geschlagen. Der nun immer höher werdende Druck der Ice Dragons sorgte dafür, dass die Gastgeber sich gleich die nächste Strafe fingen und auch dieses Mal waren die Ice Dragons erfolgreich! Erneut war Nils Bohle erneut erfolgreich, brachte sein Team in der 56. Minute mit 4:3 in Front. Und da es im Powerplay so gut lief, wurde auch gleich das nächste Überzahlspiel in der 58. Minute genutzt, um endgültig den Deckel auf die Partie zu machen. Nur waren dieses Mal die Protagonisten andere, den Schuss von der blauen Linie feuerte dieses Mal Aaron Reckers ab, Jan-Niklas Linnenbrügger vollendete zum 5:3-Endstand.

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